Bei den Füchsen Berlin ist schon nach dem zweiten Spieltag nichts mehr, wie es mal war.

Nach dem Doppel-Rauswurf von Sportvorstand Stefan Kretzschmar (52) und Trainer Jaron Siewert (31) verlässt ein Weltmeister jetzt offenbar freiwillig den Deutschen Meister.

Lasse Andersson (31) wird laut Handballbase und RThandballgermany Berlin den Rücken kehren und im Sommer 2026 zum ungarischen Topklub Veszprém wechseln, wo er sich seinen dänischen Nationalteam-Kumpels Emil Nielsen und Lukas Jörgensen anschließt.

Harter Hanning-Vorwurf an Kretzschmar: „Durch den Post von Stefan ohne Vorwarnung…“

Quelle: DYN

Eigentlich hat der torgefährliche Halblinks-Spieler noch einen Vertrag bis 2027 bei den Füchsen. Demnach müssten die Ungarn für ihn eine Ablöse zahlen. Stellt sich nur die Frage, wollte Lasse Andersson gehen, weil Jaron Siewert (31) vor 48 Stunden noch sein Trainer war, oder hat er unterschrieben, weil Nicolej Krickau (38) jetzt der neue Trainer ist?

Weltmeister Andersson vor Abflug nach Veszprem?

Die Berliner Fans werden, sollte dieser Transfer wirklich so über die Bühne gehen, nicht gerade glücklich sein. Dazu verliert Superstar Mathias Gidsel (26) auf dem Parkett seinen Lieblingsmitspieler. Doch angeblich stehen laut Handballbase bald positivere Neuigkeiten bei den Füchsen an. Für Andersson werden in Berlin jetzt Simon Pytlick (Flensburg) und Simen Lyse (Kolstad) gehandelt. Pytlick hat allerdings bei der SG einen Rentenvertrag bis 2030.

Teaser-Bild

Foto: BILD

Lasse Andersson spielt seit 2020 bei den Füchsen und entwickelte sich bei den Berlinern zu einem Weltklassespieler, ist Olympiasieger und Weltmeister. Sein Weggang wäre ein großer Verlust. Andersson, der mit Sohn Kalle (3) und Frau Nanna in Berlin lebt, warf in der letzten Saison 166 Tore, in der Saison davor sogar 207.

Mathias Gidsel (26) sagte vor der Saison zu SPORT BILD noch: „Lasse ist mein dänischer Buddy. Es bedeutet mir viel, dass er noch einige Jahre bei den Füchsen spielt. Wir verstehen uns blind auf dem Parkett, wenn er den Finger hebt, weiß ich, was gemeint ist.“

Wenn Andersson wirklich geht, ist er nur schwer zu ersetzen …

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