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Heftige Anschuldigungen aus der NBA! Jusuf Nurkic (31) rechnet öffentlich mit seinem früheren Trainer Mike Budenholzer ab – und erhebt dabei einen harten Vorwurf. Im Podcast „X&Os Chat“ sagte der Center über seinen Ex-Coach bei den Phoenix Suns: „Ich weiß nicht, ob ich das sagen sollte, aber wir haben dann erfahren: Der Typ war alkoholabhängig. Er hatte wirklich ein Problem damit.“

Budenholzer war 2024 nach Phoenix gekommen, um die Franchise um Kevin Durant zum Titel zu führen. Doch statt Erfolg folgte das komplette sportliche Desaster: Die Suns verpassten sogar das Play-In-Turnier. Laut Nurkic habe es massive Probleme im täglichen Umgang gegeben. Besonders irritierend sei gewesen, wie Budenholzer mit Superstar Kevin Durant umging:

„Er hat Kevin Durant erklärt, wie man scort. Hätte er das mir gesagt, oder Eric (Gordon), oder Royce (O’Neal), oder Grayson (Allen) oder wem auch immer, wäre das okay. Aber Kevin Durant zu erklären, wie man punktet? Das ist so, als würde man einem Piloten erklären, wie ein Flugzeug fliegt.“

Doch damit nicht genug. „Er hat immer wieder Vieraugengespräche angesetzt, einfach nur um uns dann zu provozieren. Er hat Bradley Beal und Grayson Allen angebrüllt: ‘Ihr habt überhaupt keine Ahnung! Ihr müsst dies und jenes machen!’ Man saß dann da einfach und konnte kaum glauben, was man hört.“

Jusuf Nurkic (31) im Trikot von Utah Jazz

Foto: AP

Schon während der Saison hatte Nurkic erklärt, er und sein Coach hätten „keinerlei Beziehung“. Über Monate hätten sie nicht miteinander gesprochen. Intern soll Budenholzer ihn sogar als „schlechten Teamkollegen“ bezeichnet haben. Nurkic kontert nun: Bud sei ein „kleiner Mann, der nur Ärger gesucht hat und Leute provozierte.“

Nach der verkorksten Spielzeit zogen die Suns Konsequenzen und trennten sich von Budenholzer. In einem Statement hieß es: „Unsere Fans haben Besseres verdient. Es muss sich etwas ändern.“ Durant wurde nach Houston getradet, Beal per Buyout verabschiedet. Nurkic selbst landete zunächst in Charlotte, inzwischen spielt er für Utah Jazz.

Allerdings gehört zur Wahrheit auch: Nurkic ist selbst kein Unschuldslamm. Der Center stand in der Vergangenheit mehrfach wegen handfester Auseinandersetzungen in der Kritik. Im Dezember 2024 beim Spiel der Suns gegen die Mavericks schlug Nurkic seinem Gegenspieler Naji Marshall auf den Hinterkopf – der revanchierte sich mit einem Faustschlag ins Gesicht des Bosniers. Die NBA wertete Nurkic als Auslöser der Prügelei und verhängte eine Sperre von drei Spielen gegen ihn.

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