Zuletzt gab es nach drei klaren Pleiten in Serie zumindest mal wieder zwei kleine Erfolgserlebnisse: Beim 2:0-Sieg gegen West Ham leitete Florian Wirtz die Führung durch Rekordtransfer Alexander Isak ein, beim 1:1 unter der Woche war er am 1:1-Ausgleichstreffer maßgeblich beteiligt.
Dennoch läuft es für den deutschen Superstar mit dem FC Liverpool alles andere als rund: Sechs der vergangenen elf Spiele wurden verloren – die Meisterschaft in England mit elf Punkten Rückstand auf Arsenal ist so gut wie weg.
Heftige Worte wegen Neuer: „Mich langweilt das langsam! Ödet mich an!“
Auch Wirtz’ Zahlen lesen sich nicht viel besser: nur vier Vorlagen in 18 Pflichtspielen – kein Tor. Der 140-Mio.-Wechsel im Sommer aus Leverkusen auf die Insel ist bisher alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Uli Hoeneß fasst das in seiner unnachahmlichen Art so zusammen: „In Liverpool müssen sie demnächst mit fünf Bällen spielen, weil die Stars keinen Ball mehr hergeben wollen. Der arme Florian Wirtz, der bekommt da gar keinen Ball, weil Salah und Szoboszlai und wie sie alle heißen mit ihrem eigenen Ball spielen wollen.“
Der Bayern-Patron hat damit leider recht. Wer einige Spiele der „Reds“ gesehen hat, erkennt, dass die 500-Millionen-Zugänge noch überhaupt nicht angekommen sind und die Mannschaft nicht harmoniert. Stand jetzt wäre für Wirtz ein Wechsel zu Bayern besser gewesen!

