DAS hat vor ihm erst ein Handball-Profi geschafft – natürlich ein Däne …

Mathias Gidsel von den Füchsen Berlin hat seinen Titel als Welthandballer verteidigt. Das gab die Internationale Handball-Föderation (IHF) am Freitagmittag bekannt. Deutschlands Torhüter-Gigant Andreas Wolff (34) vom THW Kiel landete auf Platz zwei. Spanier Alex Dujshebaev vom polnischen Klub Industria Kielce wurde Dritter.

Gidsel: „Es ist eine große Ehre, diesen persönlichen Titel zu erhalten, und ich bin sehr stolz darauf. Es ist verrückt zu denken, dass ich diesen Preis zwei Jahre hintereinander gewonnen habe – das hätte ich mir nie träumen lassen.“

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Bei der Wahl entscheiden je zu einem Drittel die Stimmen der Fans, die Stimmen der Trainer, die bei Olympia in Paris dabei waren und das Voting der IHF Kommission für Training und Methodik. Gidsel lag sowohl bei den Fans als auch den Trainern und der Kommission vorn und das mit großem Abstand. Die Trainer wählten den dänischen Rückraumspieler mit 88,2 Prozent Vorsprung auf Platz eins.

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Damit wiederholte Gidsel das Kunststück seines Landsmanns Niklas Landin, der 2019 und 2021 zum Welthandballer gekürt worden war. 2020 wurde die Auszeichnung nicht vergeben.

Damit sehen wir den WELThandballer 2024 am Sonntag (15 Uhr, ebenfalls live bei Dyn) auf WELT TV. Der Sender überträgt die Partie der Füchse gegen den HSV Hamburg live, die Berliner wollen die Tabellenspitze in der Daikin Handball-Bundesliga mit einem Sieg zurückerobern.

Gidsel hatte ein überragendes Jahr 2024: MVP und Gold mit der Nationalmannschaft bei Olympia, dabei 62 Tore für Dänemark und bester Torschütze des Turniers. Mit 39 Assists war er zudem auch der beste Vorlagengeber.

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In der HBL war Gidsel in der vergangenen Saison zweitbester Werfer mit 263 Treffern und kam dabei, anders als Torschützenkönig Manuel Zehnder, ohne Siebenmeter aus. Kein Spieler traf zuvor in der Geschichte der Handball-Bundesliga öfter aus dem Feld.

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