Die Rückkehr des FC Barcelona aus Südkorea geriet zur Belastungsprobe – körperlich wie intern. Statt mit frischem Schwung kehrte das Team mit schweren Beinen, müde und wachsendem Unmut nach Katalonien zurück. In der Kabine rumort es gewaltig!
„Zweitliga-Klub“: Spieler wütend über Reiseplanung
Laut der spanischen Zeitung „AS“ stieß besonders die Organisation der Rückreise auf massive Kritik: Nach dem Testspiel gegen Daegu FC ging es für die Spieler erst vier Stunden im strömenden Regen im Bus quer durchs Land – gefolgt von einem 13-Stunden-Flug zurück nach Barcelona. Das Urteil mehrerer Führungsspieler: „Das ist Behandlung wie bei einem Zweitliga-Klub.“
Am Flughafen El Prat dann der Knall: Der verletzte Marc-André ter Stegen verweigerte die Unterschrift unter seinen medizinischen LaLiga-Bericht, ein Formular, das für die Registrierung notwendig ist.
Marc-André ter Stegen (33) steht im Zentrum eines Barça-Eklats: Er fühlt sich vom Klub aufs Abstellgleis geschoben
Ein offener Affront gegen die Klubführung – der laut „AS“ viele im Team überraschte, aber gleichzeitig Rückhalt in der Mannschaft fand. Die Kabine soll mehrheitlich hinter ihrem Torhüter stehen.
Während Jetlag und Schlafprobleme die Mannschaft zusätzlich belasten, wächst auch der Druck intern. Trainer Hansi Flick (60) gewährte am Mittwoch einen Ruhetag, ruft das Team aber bereits am Donnerstag zur Doppelschicht auf den Platz.

