Ein Wechsel mit Nebengeräuschen …

Im Winter-Transferfenster wechselte Khvicha Kvaratskhelia (23) für 70 Millionen Euro von Neapel zu Paris Saint-Germain.

Ein Abgang, der Giovanni Manna (36) auch Wochen nach Bekanntgabe des Transfers wüten lässt!

Am Mittwoch sprach der Neapel-Funktionär auf einer Pressekonferenz über die zurückliegende Wechselperiode, wurde dabei auch auf Kvaratskhelia angesprochen.

Über Monate hatten der Georgier und der Verein über eine mögliche Vertragsverlängerung gesprochen. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden, sodass der Flügelspieler schließlich den Schritt nach Paris forciert habe.

Mannas klare Worte: „Wir danken ihm für das, was er für uns getan hat. Wir haben versucht, eine Situation zu verbessern, die sowohl im Sommer als auch im November und Dezember etwas kompliziert war. Wir wurden zu diesem Transfer gezwungen. Wir wurden nicht erpresst, aber fast.“

Giovanni Manna (36) ist seit Mai 2024 Neapel-Sportdirektor

Foto: Agostino Gemito/IPA Sport/ipa-agency.net/Shutterstock

Und weiter: „Wir haben 20 Tage vorher über eine Verlängerung diskutiert. Dann hat uns der Wille des Spielers dazu gebracht, etwas anderes zu machen. Ein wichtiger Spieler hat uns verlassen, wir haben versucht, ihn adäquat zu ersetzen, aber die Verhandlungen, die wir geführt haben, konnten wir nicht zu Ende führen.“

Ein verbales Nachtreten gegen Kvaratskhelia, der in seinen ersten drei Spiele für Paris einen Treffer auflegen konnte.

Als möglichen Nachfolger hatte die SSC auch Dortmunds Karim Adeyemi (23) im Visier. Ein Transfer scheiterte laut Manna jedoch an der Unentschlossenheit des BVB-Angreifers.

Manna: „Für Adeyemi hatten wir einen Vertragsentwurf mit Dortmund, ich habe mit dem Spieler gesprochen, er war sich nicht sicher, ob er kommen wollte. Wir wollten nicht darauf bestehen. Wer hierher kommt, muss auch hier sein wollen.“

Was offenbar sowohl bei Kvaratskhelia als auch Adeyemi nicht der Fall war …

ttn-36