Interessante Worte von José Mourinho (62).

Der portugiesische Star-Coach trat vor 25 Jahren seine erste Stelle als Cheftrainer an, hat in dieser Zeit die besten Fußballer trainiert und viele Erfolge gefeiert. In einem Bekenntnis spricht er jetzt über jemanden, den er nie auf dem Trainingsplatz hatte: Lionel Messi (38).

Mourinho im Interview mit „Sporty Net“ auf die Frage, welcher Spieler ihm am meisten geholfen hat, sich weiterzuentwickeln: „Messi, weil er mich jedes Mal, wenn ich gegen ihn spielte, dazu gezwungen hat, viel nachzudenken.“

Besonders in seiner Zeit als Real-Trainer (2010 bis 2013) hat sich Mourinho einige Fußball-Schlachten mit Barcelona und Messi geliefert. Dazu traf er als Coach von Inter Mailand und Chelsea in der Champions League öfter auf „La Pulga“. Bei diesen Duellen war er von Messi wohl besonders beeindruckt gewesen.

Lionel Messi (38) geht seit Juli 2023 in der MLS für Inter Miami auf Torejagd

Foto: MEGAN BRIGGS/Getty Images via AFP

Dass Mourinho viel von Messi hält, ließ der Trainer bereits in der Vergangenheit durchblicken. Ende 2024 schwärmte der Portugiese in einem Gespräch auf dem YouTube-Kanal „Ohm“: „Ich habe zum Beispiel nie Lionel Messi trainiert, aber niemand kann Messi trainieren. Es ist absurd zu denken, dass man ihn trainieren könnte, denn er wurde mit allem geboren und weiß bereits alles. Er kann dir vielleicht ein paar Dinge beibringen. Alles, was man sagen kann, ist, dass man die Ehre hatte, ihn in seiner Mannschaft zu haben.“

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Quelle: DFL

Interessant: Messi und Mourinho kennen sich bereits eine ganze Weile. Im November 2003 hat der Argentinier sein Profi-Debüt für Barcelona gefeiert. Gegner: FC Porto, damals mit Mourinho an der Seitenlinie.

Bei der Frage nach dem „GOAT“ („Greatest Of All Times“) will sich Mourinho aber nicht festlegen: „Ich halte das für unfair und mir gefällt das nicht. Die jüngeren Generationen kennen Pelé, Eusébio oder Beckenbauer nicht im Detail und vergleichen dann ihren Fußball mit dem von heute und den heutigen Bedingungen. Es gibt sogar einige leicht komische Details. Vor 40 Jahren, wenn es regnete, wog der Ball 10 Kilo, heute fliegt er.“

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