Ein Rundumschlag mit Ansage!

Barça-Präsident Joan Laporta hat seine Gegner am Dienstag auf einer 90-minütigen Pressekonferenz zum Fall Olmo scharf attackiert. Es habe in den vergangenen Wochen Angriffe von innen und von außen gegeben, betonte der Klub-Boss der Katalanen. Man habe versucht, den Verein zu zerstören. „Aber wir haben Stärke und Entschlossenheit gezeigt und unsere Arbeit gemacht.“

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Die Registrierung von Dani Olmo (26) und auch Pau Victor (23) war wegen fehlender finanzieller Grundlagen des Vereins sowohl von der Liga als auch vom spanischen Verband abgelehnt worden. Der Oberste Sportrat von Spanien hob die Sperre allerdings auf, so dass beide Akteure doch spielberechtigt sind.

Sowohl innerhalb des Klubs – mehrere Vereins-Portale forderten den sofortigen Rücktritt Laportas – als auch außerhalb des Klubs formierte sich massiver Widerstand gegen Barça. Zahlreiche Klubs protestierten gegen die Entscheidung des Obersten Sportrates und damit auch gegen die Praktiken von Barcelona.

„Dieses Eingreifen der Regierung schafft einen sehr gefährlichen Präzedenzfall“, schrieb Atlético Madrid. Es öffne die Tür zur Umgehung der Regeln und zur Wiederholung der schweren Fehler der Vergangenheit.

Laporta gab sich kämpferisch: „Glaubt irgendjemand, dass ich wegen einer Entscheidung der LaLiga oder des RFEF zurücktreten werde?“ Es sei nicht darum gegangen, in dieser Phase an seiner Seite zu stehen, sondern an der Seite des FC Barcelona. „Es schien, als wollten sie, dass wir scheitern. Armes Barça, wenn es in ihre Hände fällt“, meinte Laporta.

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Der Barcelona-Präsident lobte dagegen ausdrücklich die Mannschaft und auch den „außergewöhnlichen“ deutschen Trainer Hansi Flick: „Ich schätze daher die Stärke der Mannschaft und der Spieler, die mentale Stärke von Hansi Flick und seinem Team in den Momenten des größten Leids. Wir halten alles aus und lassen uns nicht so leicht unterkriegen.“

Ungeachtet der Turbulenzen abseits des Platzes hatte Barcelona am Sonntag das Finale um die spanische Supercopa mit 5:2 gegen Real Madrid für sich entschieden.

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