Das hätte wohl ALLES geändert! Lamine Yamal (18) hat darüber nachgedacht, für Marokko anstatt Spanien in der Nationalmannschaft zu spielen.
Der Superstar des FC Barcelona in der CBS-Sendung „60 Minutes Overtime“: „Die Wahrheit ist … Ich hatte das im Kopf: ‘Hey, ich könnte für Marokko spielen.’ Marokko hatte gerade das WM-Halbfinale erreicht. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass ich im Grunde nicht gezweifelt habe. Trotz aller Liebe und allem Respekt, den ich für Marokko empfinde, wollte ich immer an einer Europameisterschaft teilnehmen und hier in Europa spielen.“
Yamal weiter: „Der europäische Fußball wird stärker verfolgt und ist international konkurrenzfähiger. Ich spiele für Barça und wollte die Möglichkeit haben, die EM zu gewinnen. Zum Glück habe ich das schon geschafft und ich wollte bei einer Weltmeisterschaft spielen, mit der Chance, sie auch zu gewinnen.“
Seine Verbundenheit zu Marokko stellte er aber noch einmal deutlich heraus: „Ich werde immer Zuneigung zu Marokko verspüren, das ist auch mein Land. Es wäre nicht merkwürdig oder schlecht gewesen, wenn ich für sie gespielt hätte. Am Ende war ausschlaggebend, dass ich mit Spanien die EM spielen konnte. Ich bin in Spanien aufgewachsen und ich fühle, dass dies auch mein Land ist.“
Hintergrund:[–> Yamal wurde in der Stadt Esplugues de Llobregat im Großraum Barcelona geboren. Seine Eltern stammen jedoch nicht aus Spanien. Yamals Mutter kommt aus Äquatorialguinea, sein Vater ist aus Marokko. Somit hätte sich der Barça-Star auch gegen die spanische Nationalmannschaft entscheiden können. Die Verantwortlichen in Spaniens Verband erkannten jedoch schon frühzeitig, was für ein Fußball-Juwel da heranwächst.
Bis zur U19 durchlief Yamal die spanischen Jugendnationalmannschaften. 2023 gab er unter Trainer Luis de la Fuente (64) sein Debüt in der A-Nationalmannschaft der „Furija Roja“. Ein Jahr später gewann er mit Spanien die Europameisterschaft in Deutschland (2:1 im Finale gegen England). Bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko will er den nächsten Titel abräumen.

