Das Pokal-Los will es so. Am Mittwoch trifft Leipzig seinen U21-Weltmeister wieder.

Im Achtelfinale muss der SC DHfK bei Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen ran, der zuvor bereits Erstligist HC Erlangen eliminierte. Mit Kreisläufer Mika Sajenev (22), der Leipzig 2024 verließ.

Leipzig bedauert Wechsel von Sajenev noch immer

Was Geschäftsführer Karsten Günther noch immer bedauert: „Wir haben Mika damals einen klaren Weg bei uns aufgezeigt. Leider hat er sich damals entschieden, wechseln zu wollen. Es war nicht so, dass wir ihn nicht wollten.“ Grund für Sajenevs Entscheidung war die minimale Spielzeit unter dem damaligen Trainer Runar Sigtryggsson. Der Glaube daran, dass sich daran kurzfristig etwas ändern würde, fehlte ihm nachvollziehbar.

Foto: BILD

Sajenev, U21-Weltmeister von 2023, wollte eigentlich nach Balingen zu Trainer Jens Bürkle und schwenkte nach dessen Entlassung nach Nordhorn um. Dort hat er noch Vertrag bis 2027. Aber – und das ist interessant – mit einer Ausstiegsklausel für den Sommer 2026, die einen Wechsel für eine stemmbare Ablöse in die Bundesliga ermöglichen würde. Einige Erstliga-Klubs sollen bereits großes Interesse zeigen.

Leipzig kämpft als Tabellenletzter angestrengt um den Klassenerhalt – und hat Sajenev ebenfalls im Auge. Günther bestätigt: „Wir verfolgen seinen Weg sehr aufmerksam. Er ist auch ein Spieler, den ich perspektivisch sehr gern wieder hier in Leipzig hätte. Aber das ist wie so oft nicht nur unsere Entscheidung, sondern auch die des Spielers.“ Der Vertrag von Luka Rogan, der für Sajenev verpflichtet wurde, läuft im Sommer in Leipzig jedenfalls aus.

Günther weiter: „Es wäre unfair, vor dem Pokalspiel irgendwelche Statements dazu abzugeben. Nur soviel: Es ist ein Spieler, dessen Entwicklung wir ganz genau verfolgen.“

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Quelle: Dyn

Und diesmal direkt vor Ort. Wobei Leipzig gewarnt sein sollte. Sajenev verriet in einem Interview: „Das Tempo, das wir unter Mark Bult in unserem Spiel haben, kommt mir entgegen. Mit unserer Geschwindigkeit wollen wir Fehler des Gegners schnell bestrafen, und da gehört es auch dazu, dass ich selbst ganz schnell vorne bin.“

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