Beim 45:35 am Donnerstag-Abend gegen den VfL Gummersbach gab es diese skurrile Szene: In der 13. Minute hat Berlins Kreisläuferkante Mijajlo Marsenic (32) Blut an der Hose. Wird von den Schiris vom Feld geschickt. Er versucht sich auf der Bank umzuziehen, aber auch die Unterhose mit Suspensorium ist rot. Also rennt der Serbe schnell in die Kabine — und kommt drei Minuten später mit blütenweißer Hose zurück ins Spiel.
Irrer Kempa-Trick aus 30 Metern!: Gummersbach zaubert gegen Löwen
Was war passiert?
Marsenic zu BILD: „Mir ist das ein wenig peinlich. Es war einfach nicht mein Tag. Ich brauchte an meinem Turnschuh vor dem Spiel ein Loch für die Schnürsenkel. Also habe ich eine Schere genommen und wollte die durchs Leder bohren und bin leider abgerutscht und direkt rein in meinen Finger.“
Doch warum musste Marsenic die Hose wechseln?
Vor dem Spiel musste die Wunde sogar mit 5 Stichen genäht werden. Doch das hält Marsenic, der wie alle anderen Füchse in Meisterform ist, nicht auf. Der linke Zeigefinger inklusive Schnittwunde wird mit einem Tapeverband zugeklebt. Marsenic spielt wie immer – macht sogar drei tolle Tore.

Mijajlo Marsenic (30) zeigt seinen eingepackten Finger-Unfall – nach dem Spiel ist alles wieder okay
Doch schon nach 10 Minuten tropft Blut durch den dünnen Verband: „Ich habe das erst gar nicht so bemerkt und dachte, das ist Schweiß und Harz vom Ball und die Hände trockne ich mir im Spiel immer an der Hose ab. So wurde die Hose blutig. Das ist mir ganz schön unangenehm, aber halb so wild.“
Puh, Glück gehabt. Denn im Spiel verletzt sich leider auch Kreisläufer-Kollege Lukas Herburger (30) schwer am rechten Knöchel. Die genaue Diagnose steht noch aus. Der Österreicher ist am Freitag erst bei der MRT-Untersuchung. Sein Einsatz beim alles entscheidenden Meisterschaftsspiel bei den Rhein-Neckar Löwen (Sonntag, 15 Uhr/Dyn und kostenlos Welt TV) ist eher unwahrscheinlich.

Schmerzhaft, Füchse-Kreisläufer Lukas Herburger (30) verletzt sich am rechten Knöchel gegen Gummersbach


