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Dieses Urteil knallt rein in die Daikin Handball-Bundesliga. Die HBL teilte mit, dass den Rhein-Neckar Löwen die gewonnenen Punkte im Meisterschaftsspiel gegen den TBV Lemgo Lippe aufgrund eines formellen Verstoßes gegen die Anti-Doping-Schiedsvereinbarung aberkannt werden. Die Löwen haben in der von der HBL festgelegten Frist von drei Tagen Zeit, gegen den Bescheid Einspruch einzulegen.

Rhein-Neckar Löwen bekommen Sieg gegen Lemgo aberkannt

Das war passiert: Löwen gewannen das Bundesligaspiel 32:30 gegen den TBV Lemgo Lippe. Problem: Bei dem auf dem Spielberichtsbogen geführten Mannheimer Adam Jozsa (17) fehlte die unterschriebene Anti-Doping-Schiedsvereinbarung. Die Vorlage einer solchen Schiedsvereinbarung ist seit dem 1. Januar 2026 allerdings zwingende Voraussetzung für die Teilnahmeberechtigung am Spielbetrieb.

Foto: BILD

Die HBL dazu: „Gemäß Regelwerk ist eine Nicht-Erbringung mit Spielverlust zu ahnden. Entsprechend ist die Begegnung vom 20.02.2026, die mit 32:30 Toren für die Rhein-Neckar Löwen endete, durch die HBL-Spielleitung mit 0:2 Punkten und 0:0 Toren zu Ungunsten der Rhein-Neckar Löwen zu werten.“ Gegen diese Entscheidung der HBL-Spielleitung kann nach Zustellung Einspruch bei der 2. Kammer des DHB-Bundessportgerichtes eingelegt werden. Der Punkteabzug sowie ein Übertrag an den TBV Lemgo Lippe erfolgt erst nach Abschluss des Verfahrens.

Löwen-Geschäftsführer Holger Bachert: „Die Handball-Bundesliga hat uns über den Sachverhalt und die daraus resultierende Entscheidung seitens der HBL informiert. Wir als Rhein-Neckar Löwen leiten innerhalb der von der HBL gesetzten Frist gegen diesen Bescheid rechtliche Schritte ein. Demnach bitten wir um Verständnis, dass wir uns zum weiteren Vorgehen sowie zum laufenden Verfahren nicht äußern.“

Zuvor hatte es bereits den TV Hüttenberg in der 2. Handball-Bundesliga getroffen. Essen verlor die Partie des 19. Spieltags mit 34:37. Dennoch wird das Spiel für Essen gewertet, denn Hüttenberg hatte sich ebenfalls einen formellen Verstoß gegen die Anti-Doping-Schiedsvereinbarung erlaubt. „Die HBL ist verpflichtet, alle Lizenznehmer gleichzubehandeln. Auf die Folge des Spielverlustes bei fehlender Anti-Doping-Schiedsvereinbarung wurden alle Lizenznehmer ausdrücklich hingewiesen“, teilt die HBL mit.

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