Wer Handball-Fan ist – egal, ob männlich oder weiblich –, dachte bei Stars der Sportart bislang nur an Männer.

Andreas Wolff, unser Weltklasse-Torwart. Juri Knorr, der elegante Spielmacher mit dem Dutt. Johannes Golla, unser Kapitän mit dem Adonis-Körper.

Foto: BILD

Unsere Frauen-Nationalmannschaft hatte eine klare Mission bei der WM: Sie wollte den Frauen-Handball sichtbar machen. Eine Nation begeistern, wie sonst die Männer bei Turnieren oder in der Daikin HBL, der stärksten Liga der Welt.

Dafür rief der DHB, angeführt von Nationalmannschafts-Managerin Anja Althaus, die Kampagne „Hands up for more“ ins Leben: Hebt die Hände! Steht auf! Zeigt, was ihr könnt!

WM-Finale! Deutschlands Handball-Frauen haben ihre Mission erfüllt

Unser Team füllte die Kampagne vom ersten Moment an mit Leben, warf einen Gegner nach dem anderen aus der Halle und spielt das Turnier seines Lebens.

Erstes WM-Finale seit 32 Jahren! Ihr seid der Wahnsinn – und echte Vorbilder!

Die deutschen Stars (und Stars sind sie spätestens jetzt) lächeln beim Singen der Nationalhymne, sie lassen ihren Freudentränen freien Lauf und geben Interviews, die herrlich echt und unverstellt sind.

Wenn künftig Mädchen anfangen, Handball zu spielen, eifern sie nicht mehr Wolff, Knorr oder Golla nach. Sondern Katharina Filter, der Weltklasse-Torhüterin. Viola Leuchter, der Rückraum-Rakete. Xenia Smits, der Abwehrchefin. Antje Döll, der Kapitänin mit der Tor-Garantie. Emily Vogel, der emotionalen Anführerin.

Das ist noch viel mehr wert als jedes WM-Finale.

„Haben so fu*** lange drauf gewartet“: Emotionales Vogel-Interview nach Halbfinal-Einzug

Quelle: SID, BILD

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