Donnerstag (18 Uhr, Steffl-Arena/live bei Dyn) steigt das erste Duell in Wien, Samstag (16.30 Uhr/ZDF) in Hannovers ZAG-Arena das Rückspiel. Wer für den DHB gegen das Nachbarland gesund antreten kann, ist aktuell fraglich.
Deutschlands Handballer zittern um Uscins und Fischer
Renars Uscins (22) von der TSV Hannover-Burgdorf zählt zu jenen Akteuren, die angeschlagen im Mannschaftshotel ankamen. Sein Kollege bei Hannover-Burgdorf, Justus Fischer (22), war beim gemeinsamen Mittagessen und der anschließenden Besprechung noch gar nicht mit dabei.
Aktuelle Tendenz: Bei Uscins und auch Fischer ist die Gefahr groß, dass beide gegen Österreich ausfallen. Uscins (Oberschenkel) muss am Montagabend noch zu einer Magnetresonanztomografie (MRT).
Im Laufe des Nachmittags wird die Ankunft von Miro Schluroff (24) vom VfL Gummersbach erwartet, der Rückraumspieler wurde von Bundestrainer Alfred Gislason (65) nachnominiert. Denn DHB-Spielmacher Juri Knorr plagt sich offensichtlich weiter mit den Folgen eines Infekts, der ihm schon bei der Weltmeisterschaft im Januar zu schaffen machte.
Die DHB-Auswahl trainiert in Hannover im Sportzentrum des Drittligisten TuS Vinnhorst, am Mittwochvormittag hebt der Flieger in Richtung Wien ab.
Deutschland spielt in Quali-Gruppe 7 gegen Österreich, die Schweiz und die Türkei um zwei Tickets für das EM-Turnier 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen. Die DHB-Auswahl belegt aktuell nach den Siegen gegen die Schweiz (35:26) und in der Türkei (36:29) den ersten Platz. Mit acht Punkten dürfte die Qualifikation überstanden sein.
Bei den Österreichern kommt es zu den letzten Auftritten von Ales Pajovic (SG Flensburg-Handewitt) als Nationaltrainer. Heiß als Nachfolger wird Frank Carstens gehandelt. Der Vertrag von Carstens bei Bundesligist HSG Wetzlar endet am 30. Juni.

