Auch der SC DHfK Leipzig stellte die Männer aus dem Norden vor keinerlei Probleme, unterlag vor 4483 Zuschauern deutlich mit 24:42 (11:21). Während die SG weiter ganz vorn in der Daikin Handball-Bundesliga mitmischt, wird die Lage für die Sachsen (holten erst einen Punkt) immer prekärer. Wobei: Dass sich ausgerechnet im Spiel gegen dieses Top-Team daran etwas ändert, daran hatten wohl selbst die kühnsten Optimisten nicht geglaubt.
Leipzig kassiert Mega-Klatsche gegen Flensburg
Die Leipziger sorgen auf der Platte immerhin mit einer rosafarbenen Schleife auf der Vorderseite der Trikots für Aufsehen. Damit soll auf den pinken Oktober, den Brustkrebsmonat, aufmerksam gemacht werden. Der Sonderflock steht für mehr Bewusstsein bei der Vorsorge gegen diese gefährliche Krankheit. Zumindest das war eine ganz starke Aktion!
Luca Witzke trägt nach sechs Jahren Leipzig allerdings nun das Trikot des Gegners. Er machte sich mit den Flensburgern auf der Platte warm, probierte ein paar Wurfübungen aus, ist jedoch letztlich nicht im Kader. Seine Schulterprobleme sind noch nicht vollends auskuriert. Sicher schmerzhaft bei seiner erstmaligen Rückkehr in „seine“ Halle.
Doch er konnte sich neben der Bank schon bald beruhigt zurücklehnen. Leipzigs Franz Semper, der ja auch mal in Flensburg spielte, macht zwar das Tor zum 1:2. Aber schon bald feiern nur noch die rund 150 mitgereisten Flensburger Fans. Simon Pytlick trifft nach nur elf Minuten schon zum 2:10.
Und der amtierende Sieger der European Leagie ist weiter heiß auf jeden Treffer. Am Ende kann in der Bundesligaspitze im Kampf um Meisterschaft und internationale Startplätze schließlich auch das Torverhältnis entscheidend sein. Der deutsche Top-Klub bestraft jeden Fehler der Leipziger (es waren viele) jedenfalls konsequent. Ein Treffer von Lukas Joergensen bringt das 8:18 (21.). Der Vorsprung hält vor den Augen von Bundestrainer Alfred Gislason bis zur Pause.
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Als ob das Ergebnis für die DHfK nicht schon ernüchternd genug ist, musste nun auch noch Spielmacher Ahmed Khairi mit einer Verletzung an der linken Hand von der Platte (33.).
Beim 15:29 sieht sich Leipzigs Coach Raul Alonso zu einer erneuten Auszeit gezwungen (40.). Doch wirklich ändern tat sich nichts mehr. Für die Flensburger, so ehrlich muss man sein, war es eine bessere Trainingseinheit. Emil Jakobsen erzielt das 40. Tor zum 23:40 (58.).


