Zwölf Jahre und kein einziger Sieg – die Negativserie des VfL Gummersbach in der Handball-Bundesliga bei FA Göppingen ist endlich gerissen.
Mit 36:24 (11:13) gewinnen die Gäste erstmals wieder in Göppingen. Das Ende einer Horrorserie. Der letzte Sieg (33:31) datiert vom 23. November 2013.
Was macht der Torwart denn da???: Handball-Star trifft von der Mittellinie
Nur gegen die Top-Teams aus Kiel und Magdeburg haben die Gummersbacher eine schlechtere Auswärts-Bilanz.
Das hatten sie offenbar auch im Hinterkopf, waren entsprechend erleichtert nach dem Sieg beim Angstgegner: „In dieser Halle ist es immer hitzig. Das wussten wir. Aber wir sind ruhig geblieben und wussten um unsere Stärken. Und dann konnten wir zu Beginn der zweiten Hälfte davon ziehen“, so Gummersbachs Miro Schluroff (vier Tore).
Zu Beginn konnte die Gastgeber mithalten, waren durch den Treffer von Rutger ten Velde nur mit einem Tor zurück (8:9/ 17.). Doch bereits zu Halbzeit stand eine solide 7-Tore-Führung für die Gäste nach dem Treffer von Tilen Kodrin zum 18:11.
Bester Mann bei den Gästen mal wieder: Nationalspieler Julian Köster (25), der sieben Tore erzielte, vier davon in der zweiten Hälfte.
Göppingens Ludvig Hallbäck enttäuscht danach auf Dyn: „Die ersten zehn Minuten waren okay, kommen gut rein in das Spiel. Das war aber insgesamt dann nicht gut genug. Ich hoffe, wir machen es im nächsten Heimspiel gegen den Bergischen HC besser.“
HSG Wetzlar – HSV Hamburg 25:35
Dank einer gewaltigen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte siegte der HSV Hamburg bei der HSG Wetzlar mit 35:25. Zur Halbzeit stand es noch 14:14, bis zur 25. Minute hatten die Gastgeber sogar geführt.
Doch dann vernagelte HSV-Keeper Mo El-Tayar seinen Kasten, parierte insgesamt starke 38 Prozent der Würfe. Und vorn schweisste Nicolaj Jørgensen acht, Andreas Magaard sieben Buden rein.
Bester Werfer für Wetzlar: Philipp Ahouansou, Ahmed Nafea und Dominik Mappes (je vier Treffer)


