Ist’s nur eine temporäre Schwächephase – oder haben die Bayern ein ausgewachsenes Abwehrproblem?

Markus Babbel (52), ehemaliger Münchner Abwehrspieler, übt heftige Kritik an der Innenverteidigung um Min-Jae Kim und Dayot Upamecano (26): „Das ist zu oft Glücksspiel unter freiem Himmel, was die Bayern-Abwehr da zeigt“, so sein Fazit im „kicker“.

Babbel kritisiert die Bayern-Verteidiger

Babbel rückte die Entstehungssituation vor dem 1:1 gegen Celtic in der Champions League in den Fokus: Upamecano war weit aufgerückt, Kim grätschte an Nicolas Kühn vorbei, der anschließend gegen Manuel Neuer (38) im Tor des FC Bayern verwandelte.

Für Europameister Babbel „unfassbare Konzentrationsschwächen, die immer wieder für Herzklopfen sorgen“. Und: „Abenteuerliche Pässe oder Tacklings oder andere Ideen, die sie zuweilen haben“ würden ständig für Stressmomente für die gesamte Mannschaft sorgen. Das habe nichts mit dem Herausstechen aus der Kette oder einer hohen letzten Linie zu tun.

Kopfschütteln wegen des Umgangs mit Tel

Seinen kritischen Blick richtet Babbel aber auch auf die Offensive des Rekordmeisters. Denn: Ohne Jamal Musiala (21) oder Harry Kane (31) ginge da wenig zusammen.

Da die Herausforderungen der nächsten Wochen „ja nicht weniger“ würden, sei es umso unverständlicher, dass die Bayern mit Mathys Tel (19) eine offensive Kraft an Tottenham Hotspur ausgeliehen haben.

Für seinen neuen Vertrag: Upamecano mit kurioser Forderung

Quelle: BILD

„Bayerns Umgang mit Tel habe ich nie richtig verstanden“, so Babbel. Auch wenn der Franzose nur selten dort hätte spielen dürfen, wo er sich wohlfühlt. Als Neuner. „Insofern hätte das wohl auch am Dienstag nach Kanes Auswechslung keinen Unterschied gemacht.“

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