Geht es um Vertrags-Verlängerungen und die Vereinspolitik, ist Manuel Neuer (38) in der Regel kein guter Ansprechpartner. Der Kapitän verhält sich neutral wie die Schweiz, will sich am liebsten heraushalten. Insofern waren die Worte, die Neuer nach dem 3:2 gegen Wolfsburg wählte, bemerkenswert.
„Der Verein weiß, was er an diesen Spielern und ihrer Teamfähigkeit hat“, sagte Neuer über Joshua Kimmich (29), Alphonso Davies (24), Jamal Musiala (21) und Leroy Sané (29), die alle um neue Verträge pokern: „Es ist klar, dass man eine Gruppe, die gut funktioniert, nicht auseinanderreißen will.“
Neuer, der selbst bis 2026 verlängert, will Leistungsträger gebunden wissen. Ebenso geht es beim Rekordmeister aber auch um mögliche Verstärkungen. SPORT BILD verrät News rund um die Kader-Planung der Bayern.
Im Winter-Transferfenster bereitete Bayern-Sportvorstand Max Eberl im Hintergrund mögliche Deals vor. So gab es mit dem Management des Ex-Leipzigers Christopher Nkunku (27/jetzt FC Chelsea) intensiven Kontakt. Genauso haben die Bayern auf Lyons Rayan Cherki (21) ein Auge geworfen.
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Allerdings soll es intern eine klare Ansage für Eberl geben: Weitere Zugänge, die Ablöse kosten, sind nur unter einer Auflage möglich. Erst müssen Transfererlöse erzielt werden. Speziell im Sommer hat Eberl Verkaufsdruck. Anders wäre ein Transfer von Dortmunds Jamie Gittens (20), der die Münchner Macher beeindruckt, nicht zu stemmen. Der Linksaußen (Vertrag bis 2028) hat einen Marktwert von 50. Mio. Euro. Für diese Summe würde der BVB den Engländer aber nicht ziehen lassen. Erst ab 100 Mio. Euro wären die Bosse gesprächsbereit.
Allerdings: Sollte Dortmund die Champions-League-Quali verpassen, könnte der Klub gezwungen sein, Einnahmen zu generieren. Auch Christopher Nkunku (27) steht weiter auf der Liste. Für einen sofortigen Transfer hätte Mathys Tel (19) im Winter abgegeben werden müssen. Die Bayern waren dazu bereit, Tel lehnte ab.

