Stell dir vor, du bekommst ein Sonderlob vom Trainer, obwohl du zuvor keine Minute gespielt hast!

So erging es Spanien-Superstar Gavi nach Barças 7:1-Torfestival gegen Valencia. Auf der Pressekonferenz sprach Trainer Hansi Flick zwar generell in den höchsten Tönen von seiner Mannschaft. Aber: „Die Situation, die mich am meisten beeindruckt hat, war, als ich mit Gavi gesprochen habe und ihn in den letzten 15 Minuten einsetzen wollte. Aber er sagte: ‚Nein, setze lieber Pablo Torre ein.‘ Und das ist unglaublich! Es ist großartig, wie die Spieler miteinander verbunden sind. Für einen Trainer ist es unglaublich, dass er in diesem Moment so etwas sagt.“

Zuvor hatte man eine Viertelstunde vor Schlusspfiff an der Barça-Bank sehen können, wie Flick Gavi zu sich holte, ihn nach einem kurzen Gespräch dann aber umarmte und sich Gavi wieder auf die Bank setzte. Stattdessen kam der seltener eingesetzte Torre noch auf etwas Spielzeit.

Bekam für seinen Teamgeist ein Sonderlob: Barça-Star Gavi

Foto: Albert Gea/REUTERS

Doch nicht nur die tolle Gavi-Geste machte Flick stolz. „Für mich war das ein perfektes Spiel und wir haben viel von Spielern gesehen, die noch nicht viel gespielt haben“, so der Ex-Bundestrainer: „Ich liebe den Hunger, den mein Team hat, und jetzt zeigen sie es.“

Nur fünf Tage nach der Mega-Aufholjagd zum 5:4-Sieg in der Champions League bei Benfica sorgte das Flick-Team gegen Valencia für den nächsten magischen Fußballabend.

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Schon in Halbzeit eins machten Frenkie de Jong (3.), Ferran Torres (8.), Raphinha (14.) sowie ein Doppelpack von Fermín López (24. und 45.+4) alles klar. Sechs Minuten nach seiner Einwechslung traf dann auch noch Robert Lewandowski (66.), ehe dem Tabellenvorletzten durch Cesar Tárrega (75.) ein Eigentor unterlief. Valencias Ehrentreffer erzielte Hugo Duro (59.).

In der Tabelle bleibt es aber bei einem Rückstand von sieben Punkten auf Spitzenreiter Real Madrid. Barcelona ist Dritter, Atlético Madrid nach 21 Spielen drei Punkte besser.

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