Da ist er wieder!

Beim 2:1-Sieg des FC Barcelona gegen Eintracht Frankfurt stand Marc-André ter Stegen (33) erstmals nach seiner fünfmonatigen Verletzungspause wieder im Kader der Katalanen.

Der DFB-Torwart (44 Länderspiele) ist beim Spanien-Klub nicht länger die Nummer eins, muss sich hinter Joan Garcia (24) mit einem Platz auf der Bank begnügen. Vorausgegangen war ein monatelanger Zoff, in dem Barça ter Stegen loswerden wollte.

Am Ende blieb der Keeper vorerst, ist nun Edel-Reservist. Für Weltmeister Christoph Kramer (34) ist die Degradierung ter Stegens unverständlich. Er war beim Spiel gegen die Eintracht als Experte für Prime vor Ort im Einsatz.

Kramer:[–> „Es ist immer interessant, wie ein Publikum reagiert, und ich muss sagen, wie er hier gerade empfangen wurde, das zeigt, dass sie auf jeden Fall zu ihm halten.“

Für ihn können hinter der Entscheidung, auf Garcia statt ter Stegen zu setzen, keine sportlichen Gründe stecken!

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Quelle: BILD / DYN

Der Ex-Gladbacher:[–> „Wenn wir beobachten, wie der [–>(ter Stegen, Anm. d. Red.)[–> hier die Bälle über die Grasnarbe spielt – das kann keine Leistungsgründe haben. Der Torhüter, den sie jetzt haben, macht es natürlich auch gut, aber das ist einfach ein unmenschlich guter Torwart.“

Experten-Kollege Matthias Sammer (58) schätzt die Situation ähnlich ein. Der Europameister von 1996 vermutet Geschehnisse im Hintergrund.

Sammer:[–> „Es muss ja etwas passiert sein, wo wir nicht spekulieren wollen. Man hat mal das gehört, und das gehört. Und dann muss da irgendwie etwas kaputtgegangen sein. (…) Die Südländer haben ein feines Gespür dafür, ob man etwas für den Klub geleistet hat oder nicht. Und er hat sich immer korrekt gegenüber dem Klub verhalten.“

Ter Stegen steht in Barcelona noch bis 2028 unter Vertrag. Seit dem Zoff mit dem Klub halten sich hartnäckige Wechsel-Gerüchte. Unter anderem soll Türkei-Klub Besiktas an einer Winter-Verpflichtung interessiert sein.

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