Silvester-Knaller in der Easycredit Basketball-Bundesliga!
Erst spielt Alba Berlin gegen Braunschweig (12.30 Uhr, Dyn live) am 31. Dezember – und dann auch Meister FC Bayern bei den Rostock Seawolves (14 Uhr, Dyn live). Klar ist: Bei den Münchner wird NBA-Superstar Spencer Dinwiddie (32) nicht dabei sein. Der US-Guard hält sich derzeit in den USA auf.
Jetzt hat Svetislav Pesic erstmals öffentlich über seinen Sorgen-Star gesprochen! Der Bayern-Trainer erklärte nach dem Spiel in Trier (94:83) die Hintergründe, wieso der Amerikaner gerade nicht da ist und wie es weitergeht. „Er hat es gerade schwer mit seiner Familie. Er wollte gegen Hapoel unbedingt spielen, aber er war mental nicht voll auf der Höhe.“
Das Spiel gegen Hapoel Tel Aviv war das erste unter Pesic. Dinwiddie kam dabei nur von der Bank, blieb in neun Minuten ohne Punkt. Elf (!) Spieler kommen minutenmäßig häufiger zum Einsatz als Dinwiddie, der nach der Pause gar nicht mehr eingesetzt wird. Danach wurde bereits gemunkelt, dass der ehemalige NBA-Profi unter dem neuen Trainer keine große Rolle mehr spielen könnte. Pesic widerspricht diesen Spekulationen deutlich und stellt sich vor seinen Guard. „Er hat so viel Qualität und so viel Erfahrung. Einen solchen Spieler brauchst du immer und er hat Führungsqualitäten.“
In München ist Dinwiddie bislang dennoch nicht wirklich angekommen. Der frühere Spieler der Dallas Mavericks hat seinen festen Platz im Team noch nicht gefunden. In den ersten Monaten wurde er immer wieder zwischen den Positionen hin- und hergeschoben. Mal agierte Dinwiddie als Point Guard, dann wieder als Shooting Guard – an der Seite von Hollatz oder auch Jovic.
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Die Zahlen sind bislang durchwachsen. In 17 Pflichtspielen kommt der 32-Jährige auf durchschnittlich 12,1 Punkte und 3,1 Assists. Seine Wurfquote liegt bei 39 Prozent aus dem Feld und 34,1 Prozent von der Dreierlinie.
Wann Dinwiddie wieder in Deutschland erwartet wird, ist nicht bekannt.


