Nach dem tragischen Unfalltod von Liverpool-Star Diogo Jota und seinem Bruder André Silva vor einem Monat nahm die Fußballwelt Abschied – in Portugal, bei der Trauerfeier in Gondomar. Viele Teamkollegen aus der Nationalelf waren vor Ort: Bernardo Silva, Rúben Dias, João Félix und Bruno Fernandes erwiesen dem verstorbenen Stürmer die letzte Ehre.

Doch einer fehlte – Cristiano Ronaldo. Das sorgte für scharfe Kritik.

Jetzt springt Pedro Proença, Präsident des portugiesischen Fußballverbands, seinem Kapitän öffentlich zur Seite – und spricht von einer „massiven Ungerechtigkeit“. In einem Interview mit Tribuna Expresso stellt er klar: „Es ist ein enormes Unrecht zu behaupten, Cristiano habe sich distanziert verhalten.“

Liverpool gedachte öffentlich Diogo Jota und seinem Bruder André Silva vor dem Freundschaftsspiel gegen AC Mailand in Hongkong

Foto: PETER PARKS/AFP

Laut Proença war Ronaldo „von Anfang an dabei“ und habe sehr eng mit der Nationalmannschaft und Jotas Familie mitgefühlt. Dass der fünffache Ballon-d’Or-Gewinner nicht zur Beerdigung kam, soll bewusst geschehen sein – aus Respekt, um nicht die Aufmerksamkeit von der Trauerfeier abzulenken.

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„Cristiano hat es mit am meisten gespürt“

Proença betont: „Was man über unseren Kapitän gesagt hat, ist nicht fair. Cristiano Ronaldo war einer derjenigen, die es am stärksten gefühlt haben – auch weil er ein echter Teamkamerad von Jota war.“

Ronaldo und Jota feierten zusammen die Nations-League-Titel 2019 und 2025. Nach dem tödlichen Unfall hatte Ronaldo bereits über seine Social-Media-Kanäle öffentlich Abschied genommen.

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