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Erste Entwarnung nach dem nächsten Eriksen-Schock: Beim Testspiel Dänemark gegen die Ukraine am Sonntag brach Wolfsburg-Star Christian Eriksen in der 65. Minute zusammen – griff sich an die Brust, sank auf den Boden. Das Spiel wurde beim Stand von 2:1 für die Dänen sofort abgebrochen.

Aber: Eriksen konnte auf eigenen Wunsch und unter Applaus und Sprechchören der Fans eigenständig das Feld verlassen. Mit einem Krankenwagen ging es sofort ins Universitätskrankenhaus in Odense.

Der dänische Verband meldete sich noch am Abend: „Christian Eriksen ist bei Bewusstsein und fühlt sich den Umständen entsprechend gut.“ Mannschaftsarzt Morten Boesen ergänzte laut einer Mitteilung: „Er war kurzzeitig bewusstlos, kam aber sehr schnell wieder zu sich und wir konnten rasch Kontakt zu ihm herstellen.“ Und weiter: „Nun muss er im Krankenhaus weiter untersucht werden, um die Ursache des Vorfalls zu klären. Wir stehen in ständigem Kontakt mit ihm und den Ärzten im Krankenhaus.“

VfL Wolfsburg reagiert auf Eriksen-Schock

Auch Eriksens Stammklub VfL Wolfsburg meldete sich am Abend über X (ehemals Twitter) zu Wort.

Wolfsburg schreibt auf seinem Kanal: „Wir denken an dich, Christian. Das heutige Länderspiel zwischen Dänemark und der Ukraine musste nach dem Zusammenbruch von Christian Eriksen abgebrochen werden. Nach Angaben des dänischen Fußballverbands ist Christian bei Bewusstsein und den Umständen entsprechend wohlauf. Er wurde ins Universitätsklinikum Odense gebracht, wo weitere Untersuchungen folgen werden.“

Er fasste sich an den Brustkorb: Eriksen bricht erneut auf Platz zusammen

Quelle: BILD

Und weiter: „Wir stehen in engem Austausch mit dem dänischen Fußballverband und verfolgen die weitere Entwicklung. Alles Gute und eine schnelle Genesung, Christian.“

Die Bilder wecken schlimme Erinnerungen: Am 12. Juni 2021 erlitt Eriksen beim EM-Auftaktspiel Dänemarks gegen Finnland in Kopenhagen einen Herzstillstand. Kurz vor der Halbzeit brach er auf dem Platz zusammen, musste mehrere Minuten reanimiert werden. Seitdem trägt er einen implantierten Defibrillator – und feierte im Februar 2022 beim damaligen Premier-League-Klub Brentford sein Comeback.

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