Kaum da, bald schon wieder weg?

Nur drei Tage vor Ende der Sommer-Transferperiode verpflichtete der BVB Fábio Silva (23) von den Wolverhampton Wanderers. Ablösesumme: 22,5 Millionen Euro (plus Bonus-Zahlungen). Die bis dato offensiv dünn besetzten Schwarz-Gelben hofften, mit Silvas Qualitäten die Doppelbelastung aus Bundesliga und Champions League auffangen zu können.

Doch bisher ist der portugiesische Nationalspieler (1 Länderspiel) fast ein Nullfaktor.

Hat sich seine Dortmund-Zeit anders vorgestellt: Fábio Silva (23)

Foto: Getty Images

Lediglich neun Kurzeinsätze in der Liga und Königsklasse stehen für Silva zu Buche. In den insgesamten 106 Minuten kommt er auf ein Tor und eine Vorlage für den BVB – eine Bilanz, mit der beide Parteien nicht zufrieden sein können.

Jetzt will Silva schon wieder den Abflug machen!

„Sky“ berichtete zuerst über die Abwanderungsgedanken. SPORT BILD weiß: Der portugiesische Nationaltrainer Roberto Martínez (52) hat Silva zuletzt mitgeteilt, dass er sich im erweiterten Kreis der Nationalmannschaft befinde, für eine WM-Teilnahme im kommenden Sommer aber Spielpraxis brauche. Das hat für Silva derzeit absolute Priorität. Wenn sich seine Situation beim BVB innerhalb der nächsten Wochen nicht ändert, will er sich umschauen.

Im Winter-Transferfenster wittert Silva also seine Chance. Allerdings: Es ist nicht bekannt, ob der BVB ihn ziehen lassen möchte. Ebenfalls ist auch noch kein offizieller Wechselwunsch bei den Bossen eingegangen.

Sein Misserfolg beim BVB reiht sich in seine Transferhistorie ein.

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Quelle: Instagram @dualipa

Silva war 2020 für 40 Millionen Euro vom FC Porto zu Wolverhampton gewechselt. Dort konnte er die hohen Erwartungen jedoch nie erfüllen. In 72 Spielen erzielte er nur fünf Tore für den Premier-League-Klub.

Es folgten Leihen zu RSC Anderlecht, PSV Eindhoven, Glasgow Rangers und zuletzt UD Las Palmas, ehe er sich dauerhaft dem BVB in der Bundesliga anschloss.

Angesichts des Fünfjahresvertrags und der Tatsache, dass Dortmund viel Geld für den Portugiesen in die Hand genommen hat, könnte höchstens eine erneute Leihe realistisch sein.

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