Dortmund siegt gegen Gladbach mit 3:2, hat aber immer noch vier Zähler Rückstand auf Champions-League-Platz vier.
Von Conference-League-Rang sechs und damit einem internationalen Platz ist der Ruhrpott-Klub zwei Punkte weg.
Beim Borussen-Duell feiert der BVB eine 10-Minuten-Party und darf zumindest von der Königsklasse wieder träumen.
Zunächst gehen aber die Gäste in Führung. Itakura marschiert durch die Dortmunder Hälfte, spielt einen ungewollten Doppelpass mit BVB-Abwehrspieler Bensebaini (spielte von 2019 bis 2023 in Gladbach) und ist plötzlich frei durch. Der Japaner bleibt cool, trifft zum 0:1 (24. Minute).
Dann der Dortmunder Dreierschlag – in nur zehn Minuten!
Durch Treffer von Guirassy (41.), Nmecha (44.) und Svensson (45.+4) dreht der BVB das Spiel noch vor der Pause. Und scheint den Sieg schon sicher zu haben.
Gladbach kommt durch einen Foul-Elfmeter aber wieder ran. Nmecha trifft DFB-Stürmer Kleindienst, Schiri Siebert lässt zunächst weiterspielen. Nach Ansicht der VAR-Bilder gibt er jedoch den Strafstoß.
Kurios: Bei der Verkündung der Entscheidung, die im ganzen Stadion zu hören ist, nennt Siebert Kleindienst „Kleinschmidt“. Ein kleiner Versprecher, der im Eifer des Gefechts passieren kann.
Schiedsrichter Daniel Siebert (40) bei der Verkündung der Elfmeter-Entscheidung
Kevin Stöger (31) bleibt vom Punkt cool und verwandelt in der 56. Minute zum 3:2. Der Ausgleich gelingt den Gladbachern aber nicht mehr.
Einziger Dortmund-Dämpfer: Maximilian Beier (22) muss nach 35 Minuten verletzt runter. Ob und wie lange der Stürmer ausfällt, ist noch nicht klar.
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BVB-Profi Pascal Groß (33) bei DAZN: „Wir wussten, wir mussten heute gewinnen, wenn wir den Anschluss an die internationalen Plätze wahren wollten. Das haben wir gemacht. Wir sind allgemein als Mannschaft in den letzten Wochen deutlich solider, können jedem Gegner wehtun.“
Stöger: „Nach dem 3:2 waren wir wieder da. Es tut aber extrem weh, dass wir dieses Spiel verloren haben.“


