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Was! Für! Ein! Thriller! Die MLP Academics Heidelberg mit einem Wir-leben-noch-Sieg! Durch das 80:75 zum Abschluss des 32. Spieltags der Easycredit Basketball-Bundesliga am Montagabend gegen den Syntainics MBC darf der Tabellenvorletzte weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Die Weißenfelser müssen ihre Mini-Träume von den Play-ins begraben.

Foto: Dyn

Klar ist: Die Heidelberger brauchen jetzt aus den letzten zwei Spielen der Hauptrunde noch zwei weitere Siege – und müssen auf drei Niederlagen von Science City Jena hoffen. Dann klappt es mit dem Klassenerhalt! Pikant: Am 33. Spieltag kommt es zum Duell Heidelberg gegen Jena – das müssen die Academics mit vier Punkten Unterschied gewinnen, um den direkten Vergleich für sich zu entscheiden, der bei Punktgleichheit entscheidet.

Aufreger des Spiels: Dyn-Kommentator Chris Schmidt verrät nach der Halbzeitpause: „Basketball ist auch ein Spiel der Kniffe und Nerven. Diese Anzeigetafel hat für Ärger gesorgt. Die gibt’s zwar schon hier die ganze Saison, aber der MBC fühlt sich dadurch abgelenkt. So zumindest die Beschwerde von Martin Geissler, dem Chef des Ganzen, am Anschreibetisch. Der da einmal wutentbrannt hingelaufen ist.“

„Der MBC fühlt sich abgelenkt“: Anzeigentafel-Zoff im BBL-Abstiegsknaller

Die mega-spannende Schlussphase im Überblick:

95 Sekunden vor Ende: 72:72. Heidelberg-Star Michael Weathers verliert den Ball völlig überraschend im Spielaufbau. MBC-Amerikaner Spencer Reaves (Bruder von Lakers-Star Austin Reaves) wirft – und wird gefoult. Zwei Freiwürfe – nur einer ist drin! 72:73.

64 Sekunden vor Ende: Der Heidelberger Ryan Mikesell wird gefoult. Zwei Freiwürfe – beide drin! 74:73. Dyn-Kommentator Chris Schmidt fiebert mit: „Ich kann jetzt auch nicht mehr sitzen!“

49 Sekunden vor Ende: Charles Callison knallt einen Dreier mit Ende der Shotclock drauf – nicht drin!

17 Sekunden vor Ende: Schnelles Foul an Marcel Keßen. Zwei Freiwürfe für Heidelberg – beide drin! 76:73.

16 Sekunden vor Ende: Der MBC verliert im Angriff den Ball — Dyn-Kommentator Schmidt: „Jesus Maria, ist das hier eine verrückte Crunchtime!“ Weathers wird gefoult, kriegt zwei Freiwürfe – beide drin! 78:73.

7,4 Sekunden vor Ende: Foul an Reaves. Beide Freiwürfe gehen rein. 78:75 nur noch. Der Ball kommt zu Weathers, der 3,7 Sekunden vor Ende gefoult wird. Freiwurf eins – drin! Freiwurf zwei – drin! 80:75 – die Heidelberger Hoffnung auf den Klassenerhalt lebt weiter!

Heidelbergs Kessen nach dem Spiel bei Dyn: „War klar, dass das hier eine Nervenschlacht wird. Ich bin sehr stolz auf alle. Wir haben sehr viel Charakter gezeigt. Es lief nicht alles perfekt, aber das war heute ein guter Schritt. Am Ende braucht man Eier, die haben wir gezeigt. Ich habe noch nie in meinem Leben einen solchen Support wie von den Fans hier gespürt. Ab morgen bereiten wir uns auf Jena vor. “

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