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Beim Finalsieg in der Supercopa gegen Real Madrid stürmte Marc-André ter Stegen (33) nach dem Abpfiff auf den Platz, feierte mit seinen Teamkollegen des FC Barcelona ausgelassen.

Bei der Party rund um den Titelgewinn war der Kapitän der Katalanen mittendrin. Auf dem Rasen allerdings spielt er keine große Rolle mehr. Und das gab ihm Trainer Hansi Flick eine Woche später auch unmissverständlich zu verstehen. In der Copa-del-Rey-Partie beim Zweitligisten Racing Santander ließ der deutsche Coach nicht etwa ter Stegen ran – wie im Pokal üblich –, sondern setzte auch dort auf Stammkeeper Joan Garcia (24).

Ein Zeichen: In Barcelona wird der DFB-Torwart, der sich nur über Leistungen auf dem Platz für die Nationalmannschaft und eine Teilnahme an der WM im Sommer empfehlen kann, nicht mehr zum Einsatz kommen.

Die spanische Tageszeitung „as“ titelte: „Ter Stegens Schicksal ist besiegelt.“ Und weiter: „Flick machte in Santander deutlich, dass er (ter Stegen) nicht mehr in seinen Planungen vorkommt. Er hat zwei Wochen Zeit, einen neuen Verein zu finden.“ Die katalanische „Mundo Deportivo“ fällte das gleiche Urteil: „Indem er Garcia auch im Pokal aufstellte, sendete der Trainer eine klare Botschaft an den deutschen Torhüter: Wenn er spielen will, muss er in diesem Transferfenster wechseln.“

Girona ist der einzige Klub mit konkretem Interesse an ter Stegen

In dieser für ihn so schwierigen Situation verhält sich ter Stegen tadellos: Es gibt von seiner Seite aus keine öffentliche Kritik an der Vorgehensweise des Vereins – das man durchaus kritisch sehen kann. Der deutsche Torwart ist der Kapitän des Klubs, ein verdienter Spieler, war viele Jahre großer Rückhalt, sechsmaliger spanischer Meister und ebenso oft Pokalsieger, einmal Champions-League-Sieger. Nun wird er mit Nachdruck aus dem Klub gedrängt.

Spanischen Medienberichten zufolge ist der FC Girona der einzige Klub, der bislang konkretes Interesse signalisiert hat, der letzte Kontakt liege aber auch schon wieder mehr als eine Woche zurück. Auch türkische Top-Klubs waren als potenzielle Abnehmer im Gespräch, etwas Konkretes gäbe es dort allerdings noch nicht.

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