Stillstand statt Shopping-Tour!

Während andere Klubs im Januar wieder auf dem Transfermarkt wildern, fährt Borussia Dortmund den Puls runter. Nach Rang zwei zur Winterpause wird es beim BVB eine ungewöhnlich ruhige Wechselperiode geben – zumindest auf der Zugangsseite. Stattdessen richtet sich der Fokus klar auf mögliche Abgänge.

BVB: Kehl deutet kleinere Kaderbewegungen an

Dass trotzdem etwas passiert, machte Sportdirektor Sebastian Kehl (45) nach dem 2:0 gegen Gladbach deutlich: „Wir haben ein paar Themen, die wir vielleicht in diesem Jahr noch abwickeln wollen. Vielleicht wird’s auch Anfang Januar werden. Es wird vielleicht ein, zwei Kaderbewegungen geben, aber jetzt nichts Wahnsinniges. Ich bin schon in Gesprächen.“

Diese Spieler sind laut BILD gemeint.

Julien Duranville (19 / Marktwert 7,5 Mio. Euro)

Das belgische Super-Talent kommt unter Trainer Niko Kovač (54) nicht zum Zug – und ist frustriert. Duranville drängt auf einen Tapetenwechsel. Auch der BVB ist inzwischen bereit, ihn ziehen zu lassen, allerdings ausschließlich per Leihe.

Einst sagte Bayern-Coach Vincent Kompany (39), Duranville werde eines Tages Weltfußballer. Aktuell ist davon wenig zu sehen. Verletzungen bremsten ihn immer wieder aus, Spielrhythmus fehlt komplett. Unter Kovač sieht er keine Perspektive – eine Leihe gilt daher als beste Lösung für beide Seiten.

Cole Campbell (19 / Marktwert 5 Mio. Euro)

Im Sommer stand Campbell kurz vor dem Wechsel nach Stuttgart. Der BVB stoppte den Deal in letzter Minute – man wollte ihm vertrauen. Bisher ohne Ertrag.

Der US-Youngster kommt auf gerade einmal 16 Pflichtspiel-Minuten. Auch er spielt unter Kovač kaum eine Rolle. Intern wird deshalb über eine Leihe gesprochen, Campbell selbst will weg, um endlich den nächsten Schritt zu machen.

Schwanger am Strand: Diletta Leotta verzaubert ihre Fans!

Quelle: Instagram: @dilettaleotta, @loriskarius

Salih Özcan (27 / Marktwert 3,5 Mio. Euro)

Türkische Medien berichten über eine angebliche Einigung mit Besiktas Istanbul. Nach BILD-Informationen ist daran aktuell nichts dran. Vielmehr tendiert Özcan dazu, seinen Vertrag beim BVB auslaufen zu lassen.

Bei rund fünf Millionen Euro Jahresgehalt wäre das aus Spielersicht attraktiv. Sollte jedoch ein passendes Angebot eintreffen, würde Dortmund ihm einen Wechsel nahelegen.

BVB: Kein Geld für neue Stars

Fest steht: Der BVB will im Winter höchstens Spieler abgeben. Neuzugänge sind derzeit nicht geplant. Grund dafür sind die hohen Ausgaben im Sommer – rund 100 Millionen Euro investierten Kehl und Co.

ttn-36