Es war eine Niederlage (85:99) für die Alba-Basketballer in der Euroleague, die weh tat. Für einen Berliner Profi aber war sie ganz besonders schmerzhaft.

28. Minute, Alba ist knapp 54:59 hinten. Unterm Berliner Korb versucht Albas Point Guard Martin Hermannsson (1,91 m) gegen den spanischen Center Will Hernangomez (2,09 m) gegenzuhalten. Ein ungleiches Duell. Bei dem das Knie des Spaniers unabsichtlich, aber sehr schmerzhaft unterhalb der Gürtellinie des Berliners einschlägt.

Martin Hermannsson

Foto: nordphoto GmbH / Engler

Zwar landet der Ball dann doch noch bei dem Isländer, der sogar noch den Angriff nach vorn treibt. Doch als wenige Sekunden später der Angriff abgepfiffen wird, bleibt Hermannsson vor Schmerzen die Luft weg. Und sackt zusammen.

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„Das war so schmerzhaft“, schildert der Alba-Profi nach dem Spiel diese Momente. „Ich konnte kaum atmen, konnte die Unterbrechung sehr gut gebrauchen.“

Rund eine Stunde nach dem Treffer auf die ‚Zwölf‘ hatte Hermannson seinen Humor aber wiedergefunden. „Das Gute ist: Ich habe schon zwei Kinder“, so der Isländer lachend.

Spektakulärer Dunk von Gabriele Procida

Spektakulärer Dunk von Gabriele Procida

Foto: IMAGO/Andreas Gora

Da tat die Niederlage gegen die Spanier deutlich mehr weh. Bis ins vierte Viertel hatten die Berliner mithalten können, die Führung wechselte mehrfach zwischen den beiden Teams. Ein Unterschied zwischen dem Zehnten Barcelona und dem Letzten Alba war nicht zu erkennen.

Dann die Szene im letzten Viertel, die das Spiel zugunsten der Spanier kippte: 34. Minute: 69:76, Albas David McCormack blockt den Wurf von Hernangomez, doch der Ball springt zu Joel Parra. Pass auf Dario Brizuela, der Dreier-Schütze zieht ab, trifft UND wird auch noch von Gabriele Procida gefoult. Klar, dass der Freiwurf auch noch reingeht. Statt sieben Punkte und Ballbesitz sind es jetzt elf Punkte Rückstand.

Teaser-Bild

Foto: BILD

„Das war eine typische Szene für uns“, so Sportdirektor Himar Ojeda. „Wir halten lange mit und dann im letzten Viertel fehlt uns etwas, um das Spiel auf unsere Seite zu ziehen.“ Ojeda hofft jetzt, dass sich sein Team von der Niederlage erholt.

Denn schon am Sonntag (16.30 Uhr/ live auf Welt.tv) steht das enorm wichtige BBL-Spiel beim Tabellenzweiten Ulm auf dem Programm. Die Berliner (10-10) sind nur Elfter, könnten mit einem Sieg aber weit in die Playoff-Plätze vordringen. Denn selbst der Fünfte Heidelberg hat erst elf Siege …

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