Algerien fiebert dem Start entgegen – und ein Name elektrisiert das Land besonders: Zidane.
Am Mittwoch um 16 Uhr bestreiten die „Fenneks“ ihr erstes Spiel beim Afrika-Cup gegen den Sudan – und ganz Algerien fragt sich: Wird Luca Zidane (27) im Tor stehen?
Der 27-Jährige, Sohn der französischen Fußballlegende Zinedine Zidane, steht vor seinem ersten großen Turnier im Trikot der algerischen Nationalmannschaft – und ist schon jetzt einer der meistbeachteten Spieler des Turniers.
Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel wurde Nationaltrainer Vladimir Petković auf die Torwartfrage angesprochen – und antwortete mit einem verschmitzten Lächeln: „Ich weiß es noch nicht. Es wäre nicht richtig, Ihnen die Entscheidung mitzuteilen, bevor die Spieler Bescheid wissen.“
Super Show von Show!: Angola-Star mit spektakulärem Hacken-Tor
Zidane Junior, der derzeit beim FC Granada in der spanischen zweiten Liga spielt, hat bislang nur ein Länderspiel absolviert, im Oktober beim 2:1-Sieg gegen Uganda in der WM-Qualifikation. Trotzdem ist der Hype riesig.
„Er ist genau wie alle anderen“, betont Kapitän Riyad Mahrez. „Es stimmt, dass sein Name eine schwere Bürde ist, aber er ist sehr glücklich, bei uns zu sein,“
Die Mannschaft habe ihn schnell und problemlos integriert, berichten auch weitere Teamkollegen.
Algeriens Nationalteam geht mit Wucht, aber auch mit einer klaren Mission ins Turnier: Nach den zwei bitteren Vorrunden-Aus bei den letzten Afrika-Cup-Ausgaben soll diesmal mindestens das Achtelfinale her.
Die Gruppe E hat es allerdings in sich: Nach dem Auftakt gegen den Sudan geht es am 28. Dezember (18:30 Uhr) gegen Burkina Faso, danach am 31. Dezember (17:00 Uhr) gegen Äquatorialguinea.

