Rekord-Afrikameister Ägypten steht nach einem echten Nervenkrimi im Viertelfinale des Afrika-Cups 2025!

Die Pharaonen schlagen Außenseiter Benin mit 3:1 nach Verlängerung – und Mohamed Salah (33) bleibt auch dank eines späten Treffers einer der entscheidenden Männer auf dem Platz.

Salah-Kampf im Verlängerungs-Krimi

Lange tut sich Ägypten schwer mit der robusten und gut organisierten Defensive der Westafrikaner, die vom deutschen Trainer Gernot Rohr betreut werden. Die erste Halbzeit verläuft weitgehend ereignislos: Viel Ballbesitz für Ägypten, aber kaum zwingende Aktionen.

In der zweiten Hälfte nimmt das Spiel endlich Fahrt auf!

69. Minute: Nach einem sehenswerten Angriff über Salah und Hany landet der Ball im Rückraum bei Marwan Attia – der nimmt Maß und schlenzt ihn mit der Innenseite aus 18 Metern wunderschön neben den linken Pfosten. 1:0 für den Favoriten!

Doch Benin gibt nicht auf – und wird belohnt.

83. Minute: Was für ein kurioser Treffer! Ein verunglückter Abschlag von El Shenawy wird zur Vorlage für Benin. Nach einer abgefälschten Flanke klatscht der Ball an Pfosten und Keeper, fällt dann Jodel Dossou direkt vor die Füße. Der drückt die Kugel zum 1:1 über die Linie – die Überraschung lebt!

Der deutsche Trainer Gernot Rohr (72) ist mit Benin ausgeschieden

Foto: FRANCK FIFE/AFP

Es geht in die Verlängerung! In der zusätzlichen Spielzeit wirkt Ägypten müde, aber weiter entschlossen. Doch dann kommt die Erlösung!

Eine Ecke wird kurz ausgeführt, Marwan Attia bringt eine perfekte Flanke in den Strafraum – Yasser Ibrahim steigt am höchsten und köpft die Bogenlampe ins Tor, 2:1 (97.). Und am Ende darf dann auch Superstar Salah nochmal, trifft zum Endstand (120+4.).

So schlägt Ägypten sich wacker wehrende Beniner nach hartem Kampf am Ende knapp, entgeht so der Blamage. Jetzt geht es im Viertelfinale am 10. Januar gegen den Sieger aus der Partie Elfenbeinküste gegen Burkina Faso (Dienstag, 20 Uhr).

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