Am vergangenen Mittwoch trennte sich der Klub nach knapp acht Jahren von Israel Gonzalez (50). Und der bisherige Co-Trainer Calles, der erst im Januar verpflichtet wurde, wurde zum Chef.
Und sein Start war perfekt: Zum Einstand gab es einen überzeugenden Sieg in der Euroleague gegen Baskonia (mit Ex-Bayern-Trainer Pablo Laso), danach die beste BBL-Saisonleistung über 40 Minuten beim 108:73 in Braunschweig.
Sonntag muss Calles-Team beim Zehnten Würzburg antreten. Und könnte mit einem Erfolg erstmals in dieser Saison eine positive Bilanz vorweisen. Derzeit steht Alba ausgeglichen mit elf Siegen und elf Niederlagen auf Platz 12. Calles Antwort überrascht: „Ist das so? Wir sind ausgeglichen? Wenn das so ist, okay.“
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Mit einem Sieg könnte es bis zu vier Plätze nach oben gehen. Platz acht – besser standen die Berliner die ganze Saison noch nicht.
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Calles ist das egal: „Ich schaue nicht darauf, ob wir bei 50/50 stehen.“ Nachfrage: „Sie schauen also nicht nach vorn und sagen: ich will Vierter oder Fünfter werden? Antwort Calles: „Ich schaue auf die nächsten beiden Trainings. Und auf das Spiel gegen Panathinaikos und das Spiel gegen Würzburg. Darauf schaue ich voraus.“
Calles hält auch nicht viel davon, Kräfte in der Euroleague zu schonen, um erfolgreicher in der Bundesliga zu spielen: Wir haben noch vier Euroleague-Spiele übrig. Wir müssen dort in jedem Spiel hart kämpfen. Sonst haben wir den Sieg in der BBL nicht verdient. Das ist unser Weg. Wir können nicht erwarten, in der BBL zu gewinnen, wenn wir in der Euroleague nicht kämpfen.“
Etwas lässt sich Calles dann bezüglich seiner Priorisierung – Euroleague oder Bundesliga – dann doch noch entlocken: Ich werde immer so entscheiden, was für das Team am besten ist.“


