Da sind die Gäule mit ihm durchgegangen …

Nach der Abrechnung mit RB Leipzig bittet Lothar Matthäus (63) beim Bundesliga-Klub um Entschuldigung.

In der Sky-Sendung „Sky90“ hatte der TV-Experte nach der RB-Pleite gegen Mainz erklärt: „Der Fußball bei RB, Oliver Mintzlaff (Red-Bull-Boss, d.Red.) wird es nicht gerne hören, der ist zurzeit ein Trümmerhaufen!“

Für seine Wortwahl hat er sich jetzt entschuldigt. „’Trümmerhaufen’ ist sicher kein Ausdruck, den man in der Einschätzung eines Clubs benutzt, und gehört in diesem Zusammenhang eigentlich nicht zu meinem Wortschatz. Ich würde es anders formulieren: Es gibt viele Baustellen in Leipzig“, schreibt der ehemalige Weltstar in seiner Sky-Kolumne.

Und weiter: „Mit dem, was mal da war und was jetzt ist, liegt Red-Bull-Fußball zurzeit da, wo ihn diese Verantwortlichen nie sehen wollten. Nie! Nie!“

Nach der 1:2-Heimniederlage gegen den FSV Mainz 05 am Samstag liegen die Leipziger in der Bundesliga weiter nur auf dem sechsten Rang, von einem Champions-League-Platz trennen RB drei Punkte. In der Liga-Rückrunde gelang in sieben Spielen nur ein Erfolg.

Trainer Marco Rose, der bereits vor drei Monaten als Wackelkandidat galt, soll aber am Samstag im Spiel beim SC Freiburg weiterhin auf der Bank sitzen.

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Quelle: BILD/ X @angrygavi

Zudem schreibt Matthäus über seinen Ex-Klub Bayern. Dort sind alle Augen auf Joshua Kimmich (30) gerichtet. Die Münchner haben das Vertragsangebot zurückgezogen. Wie geht es jetzt weiter?

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Was der Weltfußballer von 1990 dem Mittelfeldstar jetzt rät: „Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, eine Entscheidung zu treffen. Ich würde es als starkes Zeichen ansehen, wenn es vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Bayer 04 Leverkusen zu einer Einigung käme. So könnte man noch die letzten Motivationsprozente herauskitzeln.“

Eine Warnung schiebt er noch hinterher: „Kimmich weiß, dass es sehr viel Unruhe in den Verein bringen würde, sollte er sich jetzt gegen den FC Bayern entscheiden. Diese Entscheidung würde er sich sicher bis nach den Spielen gegen Leverkusen aufheben.“

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