Real Madrid zitterte sich am Mittwoch mit einem 3:2 bei CD Leganes doch noch ins Halbfinale der Copa del Rey. Der entscheidende Treffer fiel erst in der Nachspielzeit durch Youngster Gonzalo Garcia (20).

Wenige Minuten zuvor lagen bei den Königlichen die Nerven, nachdem die Mannschaft von Carlo Ancelotti (65) eine 2:0-Führung verspielte, total blank.

Die Folge: Mega-Zoff zwischen den Real-Stars Luka Modrić (39) und Vinícius Júnior (24)!

Was war passiert?

Beim Spielstand von 2:2 blieb der brasilianische Flügelflitzer 5 Minuten vor dem Ende vor einer Ecke von Leganes einfach stehen, anstatt mit zurückzulaufen und zu verteidigen. Das regte Modrić so stark auf, dass er Vinícius auf dem Feld lautstark kritisierte.

Der Außenstürmer ließ die Beschwerde aber nicht auf sich sitzen und machte den Berichten zufolge eine abweisende Geste in Richtung Modric.

Deshalb schaltete sich Federico Valverde (26) ein und machte Vinicius ebenfalls eine klare Ansage. Diese kam an, denn Vini lief sofort nach hinten und wehrte eine Chance ab.

Auffällig: Das Wort-Gefecht war übereinstimmenden Medienberichten nicht nur im Stadion, sondern auch im TV deutlich zu hören.

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Quelle: BILD/YouTube

Die spanische Sportzeitung „Marca“ bezeichnete den Vorfall sogar als „monumentalen Zoff“.

Der Vorfall soll an Vinícius, der sich erst beim Siegtor nicht so richtig freute und auch nach Schlusspfiff schnell in die Kabine verschwand, auch nach Schlusspfiff noch genagt haben.

Sogar Cheftrainer Ancelotti äußerte sich zum Konflikt und stellte sich auf die Seite von Modric. „Ich sage es ganz klar: Man muss immer auf das hören, was Modrić sagt. Wenn Modric spricht, müssen wir ihn respektieren.“

Nach dem Spiel entspannten sich die Gemüter wieder. Modric erklärte: „Solche Dinge passieren im Fußball.“

Für Real dürfte es wichtig sein, dass der Streit ohnehin schnell aus der Welt geschafft wird. Schon am Samstag muss der Tabellenführer der LaLiga (49 Punkte) im Top-Duell gegen den Stadtrivalen und Tabellenzweiten Atlético Madrid ran. Mit einem Sieg könnten die Königlichen ihren Ein-Punkt-Vorsprung an der Spitze weiter ausbauen.

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