Deutschland gewinnt das WM-Auftaktspiel gegen Polen erwartungsgemäß 35:28. Doch schon nach der ersten Partie machen sich die Experten Sorgen um Handball-Liebling Julian Köster (24).
Der Gummersbacher Star ist nicht in bester Verfassung zur Weltmeisterschaft gereist. Beim Sieg gegen die Polen war noch deutlich zu spüren, das ist nicht der Köster aus den EM- und Olympia-Turnieren.
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Bundestrainer Alfred Gislason (65) gibt nach dem Spiel in der ARD zu: „Ja, Julian pumpt ein bisschen. Er ist noch angeschlagen. Erst hatte er die Verletzung (Innenbandriss im linken Knie/ d. Redaktion) in der Bundesliga-Hinrunde und dann kam er jetzt mit Fieber und Bronchitis, war schon zweimal krank vor der WM. Man merkt ihm an, dass er eigentlich so nach 10 Minuten raus muss im Angriff. Er hat aber erstaunlich lange durchgehalten. In der 2. Halbzeit hat er das immer besser gemacht, obwohl ihm sicherlich noch die Luft gefehlt hat.“
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Sorgen machen sich auch die Experten. Im Dyn-Format „Harzblut“ diskutieren die Ex-Nationalspieler und Handball-Größen Stefan Kretzschmar (51), Pascal Hens (44) und Mimi Kraus (41) über Kösters Form.
Kretzschmar macht sich Sorgen um Köster: „Der ist platt“
Stefan Kretzschmar: „Ich mache mir bei einem Spieler Sorgen und das ist Julian Köster. Ich habe das Gefühl, der Junge ist platt.“ Pascal Hens bestätigt: „Ja, der ist platt. Das hat ja sogar der Bundestrainer gesagt.“[–>
Mimi Kraus analysiert: „Im Angriff schleicht er sich so gegen die Hand durch, weil die Bewegung auch gut ist. Aber ich habe immer das Gefühl, er ist froh, wenn er auf dem Boden aufkommt und den Ball noch irgendwie mit einem Aufsetzer aufs Tor bringt. So sieht das gerade aus.“
Kretzschmar weiter: „Das ist so ein bisschen die schlechte Nachricht nach dem Auftakt. Aber es gibt dabei auch eine gute: Selbst wenn Julian Köster etwas müde ist, brauchen wir uns keine großen Sorgen, ums Spiel zu machen, denn ich sehe viel Potential in Marko Grgic.“


