Klare Sache im Top-Spiel der Easycredit Basketball-Bundesliga!

Die Bayern Baskets siegen haushoch mit 87:59 bei den MLP Academics Heidelberg, dem großen Überraschungsteam der Liga. Ein ganz wichtiger Erfolg für den Double-Sieger, der zuletzt ziemlich taumelte.

Für das Knaller-Spiel Dritter gegen Zweiter sind die Heidelberger extra nach Mannheim umgezogen:[–> Die SAP Arena (14.713 Plätze), liebevoll „Ufo“ genannt, ist ausverkauft! Dabei wird ein Stehplatz-Rekord in der 59-jährigen Geschichte der Liga aufgestellt: 3666 Fans sorgen in der Fan-Kurve für Stimmung. Der BBL-Rekord für die meisten Zuschauer wurde übrigens 2000 aufgestellt: Bei der Partie Bonn gegen Alba Berlin waren 18.500 Fans in der Arena in Köln dabei.

Keine 48 Stunden nach der Euroleague-Klatsche in Piräus (69:112/Bayern-Coach Herbert nagelte bei einer Auszeit seine Stars zusammen: „Das ist peinlich!“) sind die Münchner müde — aber heiß auf Revanche! In der letzten Saison gingen beide Duelle mit den Heidelbergern verloren.

BBL: Bayern Baskets schlagen MLP Academics Heidelberg

Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic stöhnt bei Dyn, WELT TV und BILD:[–> „In den letzten 13 Tagen das fünfte Auswärtsspiel hintereinander. So ist der Spielplan, da kann man nichts machen. Die Physios arbeiten gerade am meisten von allen. Im Januar ist es traditionell so, dass alles weh tut. Da muss man durch! Wir fallen nicht in Depressionen, wenn es mal ein paar Wochen, ein paar Spiele nicht läuft.“

Kuriose Szene Mitte des ersten Viertels (6:11):[–> Nach einer Rettungs-Aktion von Weltmeister Niels Giffey springt der Ball Richtung Kommentatorentisch, an dem Kommentator Chris Schmidt und der Experte Basti Doreth das Spiel für Dyn, WELT TV und BILD kommentieren. Schmidt fängt den Ball, freut sich: „So, jetzt sind wir auch mal im Spiel, Basti. Schön, dass wir auch mal den Ball auch mal berühren durften.“ Ex-Profi Doreth lacht: „Niels weiß einfach, dass ich ein exzellenter Werfer war.“ Schmidt stimmt ihm zu: „Den hättest Du aus dem Sitzen von hier eingemacht.“

Foto: BILD

Mit 22:12 gewinnen die Bayern das erste Viertel. Das zweite Viertel geht chaotisch los! Die Spieluhr funktioniert plötzlich nicht mehr. Zweimal wird das Spiel gestartet, doch die Zeit bleibt bei 10:00 Minuten stehen. Das Spiel muss für ein paar Minuten unterbrochen werden! Experte Doreth: „Erstaunlich, wie häufig das vorkommt im digitalen Zeitalter.“

Wirbel Mitte des zweiten Viertels:[–> Heidelbergs Osun Osunniyi geht zu Boden — nachdem ihm Weltmeister Andi Obst bei einer Abwehr-Aktion unglücklich einen Schlag in den Unterleib verpasst hat. Kommentator Schmidt schreckt auf: „Da, wo es am meisten weh tut! Keine Absicht!“ Der MLP-Riese steht auf, hält sich die verletzte Stelle, kann dann aber weiterspielen.

Darum jagt ihn die NBA: Monster-Block von deutschem Basketball-Talent (19)

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Quelle: DYN

Nach einer dominanten ersten Hälfte geht Bayern mit 49:24 in die Kabine — und zieht den energiegeladenen Fans in der Halle so ziemlich den Stecker. Nach der Pause lassen die Gäste nichts mehr anbrennen, holen verdient den Sieg. Devon Booker und Weltmeister Niels Giffey sind mit 14 Punkten beste Werfer der Münchner.

Bayerns Elias Harris nach dem Spiel:[–> „Es war an der Zeit, dass wir in diesem Jahr einen Sieg erringen. Darauf können wir uns nicht ausruhen. Wir müssen jedes Spiel nutzen, um besser zu werden und auch aus Niederlagen lernen.“

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