Wahrscheinlich hätte es sowieso nichts gebracht.
Die Füchse Berlin haben den Einspruch gegen die Spielwertung des Bundesliga-Krachers gegen den SC Magdeburg (31:31) zurückgezogen.
Nachdem die Berliner am Sonntagabend nach der Bundesliga-Partie Einspruch eingelegt hatten, verfolgen sie diesen nicht weiter.
Handball: Füchse Berlin ziehen Einspruch zurück
Der Klub teilte mit: „Nach 60 Minuten im Spiel der DAIKIN Handball-Bundesliga zwischen den Füchsen Berlin und dem SC Magdeburg zierte ein 31:31 die Anzeigetafel. Bereits nach etwa 38 Minuten waren die Gemüter bei den Hausherren aber erhitzt. Nach einem Abschluss von Lasse Andersson prallte der Ball von der Unterkante der Latte auf den Boden. Nach Ermessen der Füchse-Verantwortlichen, auch nach Anschauung des Videomaterials, war der Ball dabei hinter der Linie aufgekommen.“
Weiter heißt es: „Weil die Unparteiischen jedoch keinen Treffer geltend machten, legten die Füchse Berlin nach dem Spiel Einspruch gegen die Spielwertung ein. Dieser Einspruch wird aufgrund von Vergleichsurteilen, bei denen es sich ebenfalls um Tatsachenentscheidungen handelte, nicht weiter verfolgt. Somit bleibt es bei der Punkteteilung.“
Die Füchse-Chefetage, allen voran Boss Bob Hanning (56), fühlte sich nach Abpfiff um einen Treffer betrogen und hatte nach dem Abpfiff Protest gegen die Spielwertung eingelegt. Er sagte: „Wir haben großen Respekt vor der Leistung der beiden Schiris. Aber sie haben uns damit klar aus der Spielfassung gebracht. Fehlentscheidungen in der Schlussphase tun doppelt weh. Ich bin ein guter Verlierer, ich mache auch keinem einen direkten Vorwurf, aber ich sage auch: Das geht so bitte nicht.“
Jetzt muss es doch gehen.
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