Nach dem Spiel gegen Spanien (0:0) wurde Kap Verdes Torwart Vozinha zum WM-Held für sein Land. Ihm gelang es, sein Tor gegen den Topfavoriten sauber zu halten. Doch der Torhüter war mit seinen Gedanken woanders: Seine Mutter kann nicht in die USA reisen, weil die Visa-Kosten zu hoch sind.[–>
Nun die Wendung: Die Kosten für das Visum von Vozinhas Mutter Ana Candida Evora werden übernommen. Sie kann ihren Sohn doch live bei der WM spielen sehen.
Die Mutter von Keeper Vozinha (2.v.r.) kann ihren Sohn beim nächsten Spiel vor Ort anfeuern
Hakeem Jeffries (55), der Fraktionsvorsitzende der Demokraten im US-Repräsentantenhaus, erklärte das Visum sei kostenlos und die Reise der Mutter organisiert. Das Visa-Team in Praia sei mit der Mutter des Torwarts in Kontakt. Jeffries erzählt weiter: „Ich habe mit Außenminister Marco Rubio gesprochen und das Außenministerium gebeten, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um sicherzustellen, dass seine Mutter beim nächsten Spiel der Kapverden dabei sein kann.“
Der Fraktionsvorsitzende der Demokraten bedankte sich: „Ich danke Minister Rubio, den Vertretern des US-Außenministeriums, der Regierung von Kap Verde und der FIFA für die Zusammenarbeit, die dies ermöglicht hat.“
Vozinha wird zum Spieler des Spiels gegen Spanien ernannt, mit sieben Paraden
WM 2026: Vozinha’s Mutter überglücklich
Vozinha ist erst mit 25 Jahren Profi-Fußballer geworden. Er dachte schon, dass es zu spät für ihn sei. Auch über den Austritt aus der Nationalmannschaft hatte der Keeper nachgedacht. Doch er erklärt: „ Aber dann machte ich wegen dieses Traums weiter.“ Nach 91 Länderspielen und dem WM-Debüt kann Vozinha diesen Erfolg jetzt zusammen mit seiner Mutter genießen.
Vozinhas Mutter sagt über die Nachricht: „Ich bin überglücklich. Das geht alles so schnell, aber ich freue mich trotzdem sehr. Ich werde meinen Sohn bei der Weltmeisterschaft spielen sehen, so Gott will.“
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Für sie wichtig: „Ich fahre hin, um ihn zu unterstützen, ihm Kraft und Mut zu machen. Nach dem Spiel werde ich ihn umarmen.“
Am Montag trifft Kap Verde in seinem zweiten Gruppenspiel auf Uruguay (0 Uhr deutsche Zeit).


