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Während in Mexiko, Kanada und den USA das WM-Fieber tobt, bastelt José Mourinho (63), ab kommender Saison wieder Coach von Real Madrid, an seinem neuen Trainerstab. Und da könnte es zu einer faustdicken Überraschung kommen: Offenbar soll Sami Khedira (39) die Stelle des Co-Trainers übernehmen. Die Verhandlungen sollen bereits laufen. Es wäre der erste derartige Posten für den Ex-DFB-Star.

Wie die spanische „AS“ berichtet, gibt es seit einigen Tagen Gespräche zwischen Mourinho und Khedira, der allerdings noch unentschlossen ist. Der portugiesische Trainer will seinen ehemaligen Schützling offenbar unbedingt an seiner Seite haben. Generell soll Mourinho in seinem fünfköpfigen Stab Wert auf einen ehemaligen Real-Spieler legen.

Mit dem Ex-Innenverteidiger Pepe (43) war daher noch ein weiterer ehemaliger Mourinho-Schützling mit der Position des Co-Trainers bei Real in Verbindung gebracht worden. Der jedoch hatte diese Gerüchte als reine „Spekulationen in den sozialen Medien“ abgetan. Khedira hingegen hat sich noch nicht zu dem Thema geäußert.

Trainer José Mourinho (63) wechselt zu Real Madrid

Foto: Richard Sellers/PA Wire/dpa

Bisher hat sich unser Weltmeister von 2014 hauptsächlich als TV-Experte verdingt, war lediglich kurz von 2022 bis 2023 als Berater des Managements bei Ex-Klub VfB Stuttgart tätig. Die Stelle als Mourinhos Co-Trainer bei Real Madrid wäre daher zweifelsohne ein großer Schritt. Für eine Rückkehr auf die Bank scheint Khedira prinzipiell allerdings offen zu sein, hat immerhin den Trainerschein gemacht.

Khedira nannte Mourinho „Ziehvater des Fußballs“

Dass er mit Mourinho ein sehr gutes Verhältnis hat, ist ebenfalls kein Geheimnis. Gegenüber der WELT beschrieb Khedira den Portugiesen 2025 als „Ziehvater des Fußballs“. Der Coach hatte ihn im Juli 2010 als 23-Jährigen zu Real Madrid gelotst, wo der spätere Weltmeister zu dem Spieler wurde, an den DFB-Fans sich nur zu gerne erinnern.

Jetzt könnte es Khedira also zurück in die spanische Hauptstadt ziehen – zumindest, wenn es nach Mourinho geht. Eine leichte Aufgabe würde den Deutschen dort wohl kaum erwarten. Nach einer enttäuschenden letzten Saison gibt es vieles zu reparieren im Bernabéu.

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