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Becker-Botschaft an den neuen Champion! Alexander Zverev (29) hat mit seinem Triumph bei den French Open 2026 endlich seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen. Doch ausgerechnet jetzt sagt Tennis-Ikone Boris Becker (58): Sascha muss mehr zeigen als nur Tennis!

Im Podcast „Becker Petkovic“ mit Andrea Petkovic (38) spricht die deutsche Tennis-Legende über Zverevs neue Rolle. Die Botschaft des sechsmaligen Grand-Slam-Siegers: Wer ganz oben steht, kann sich nicht mehr vor der Öffentlichkeit verstecken. Becker sagt: „Die Fans wollen den Menschen Sascha Zverev besser verstehen. Sie sind jetzt offen, ihn zu umarmen, aber er muss ihnen ein bisschen was geben.“

Alexander Zverev (29) gewann am vergangenen Sonntag die French Open

Foto: Thibault Camus/AP/dpa

Und weiter: „Es kommt jetzt die Frage auf: Wer ist eigentlich der Mensch Sascha Zverev? Wir kennen den Tennisspieler, aber wie ist der Mensch? Er hat eine fünfjährige Tochter – wie ist er als Vater? Welche Meinung hat er über Politik? Wie tickt er außerhalb des Platzes? Liest er ein Buch? Da weiß ich nicht, ob er sich in dieser Rolle wohlfühlt. Aber er hat keine andere Wahl: Er wird jetzt im Fokus der Öffentlichkeit stehen – ob er das will oder nicht“

„Du musst dich damit auseinandersetzen“

Bislang habe Zverev, so Andrea Petkovic, vor allem Tennisspieler sein wollen. Einer, der lieber über Matches, Aufschläge und Punkte spricht als über sich selbst. Doch Becker glaubt: Das reicht jetzt nicht mehr. Seine klare Ansage: „Du kannst als Superstar – und das ist Sascha Zverev jetzt im Tennis – nicht so tun, als gäbe es dein Privatleben nicht. Du musst dich damit auseinandersetzen, kannst nichts negieren und nichts leugnen.“

Gerade in Deutschland sieht Becker eine riesige Chance für Zverev. Bisher wurde er oft respektiert, aber nicht immer geliebt. Das könnte sich jetzt ändern. Becker sagt, Zverev müsse sich öffnen, dann werde er in Deutschland „nicht nur respektiert, sondern auch geliebt“.

Auch im Umgang mit schwierigen Themen müsse Zverev laut Becker anders werden. Er könne nicht nur über Dinge sprechen, bei denen er sich wohlfühle. Auffällig findet Becker zudem den Unterschied zwischen Zverevs Auftritten auf Englisch und Deutsch. Auf Englisch wirke er lockerer, charmanter, sympathischer. Auf Deutsch sei oft „eine Bremse drin“.

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