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Noch vor wenigen Tagen feierte er mit seinen Kollegen den Gewinn der Champions League gegen Arsenal. Jetzt steht Kang-in Lee (25) vorm PSG-Abschied, der offensive Mittelfeldspieler wird den Klub wohl in Richtung Atlético Madrid verlassen. PSG soll eine Ablöse von 25 Millionen Euro kassieren.

Das berichtet die spanische „Marca“. Demnach waren die Madrilenen bereits im Winter-Transferfenster an Lee dran, doch konnten den Südkoreaner nicht aus Paris loseisen. Jetzt stehen die Zeichen offenbar besser für Atleti. Der Spieler selbst soll den Wechsel befürworten und PSG seine Wünsche bereits mitgeteilt haben. Lee hält einen Tapetenwechsel wohl für notwendig. Anders als im Januar wäre PSG jetzt anscheinend geneigter, ihn ziehen zu lassen – schließlich behalte Trainer Luis Enrique (56) nicht gerne Spieler in seiner Mannschaft, die nicht vollständig zufrieden sind, wie die „Marca“ berichtet.

Ein Grund für die Wechselwünsche Lees dürfte die eingeschränkte Einsatzzeit in der Champions League sein. Luis Enrique rotierte die gesamte Saison über konsequent zwischen einer Ligue-1-Mannschaft und einer Auswahl für die Königsklasse, um seine größten Stars für die Mission Henkelpott zu schonen. Lee kam so 27-mal in der Liga zum Einsatz, während er nur zehnmal Champions-League-Luft schnuppern durfte. Das scheint dem Südkoreaner nicht zu reichen.

Offensivmann Kang-in Lee (25) spielt seit 2023 für Paris Saint-Germain

Foto: Getty Images

PSG-Star Lee: Treibt er bei der WM seinen Marktwert in die Höhe?

Vermutlich wäre eine schnelle Verpflichtung noch vor der Weltmeisterschaft im Interesse Atléticos. Denn: Kang-in Lee steht im Kader Südkoreas und dürfte auf seine Einsatzzeiten kommen. Spielt der Offensivmann sich mit guten WM-Leistungen auf die Wunschlisten weiterer Vereine, könnte sein Preis weiter steigen. Schon jetzt beziffert transfermarkt.de Lees Marktwert auf 28 Millionen Euro.

Kang-in Lee (r.) spielte bisher 47-mal für Südkorea und traf dabei elfmal

Foto: AP Photo/Tyler Tate

Sollte es Kang-in Lee tatsächlich nach Madrid ziehen, würden die Spanier nicht nur einen guten Angreifer mit Dribbling-Qualitäten, sondern auch ein echtes Marketingwunder bekommen. Zum Anlass seines Transfers eröffnete PSG damals in Südkoreas Hauptstadt Seoul einen offiziellen Fanshop. Ein Riesen-Erfolg: Mehrere Kilometer standen Fans an, um sich mit „Les Parisiens“-Artikeln einzudecken. Ein Spieler stand ganz besonders im Fokus: 70 Prozent aller Trikotverkäufe in Südkorea trugen den Namen Kang-in Lee auf dem Rücken. Zeitweise kam selbst Superstar Kylian Mbappé (27) nicht gegen die Zahlen Lees an.

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