Wo liegt die Zukunft von Max Verstappen (28)?
Es ist weiterhin eines der bestimmenden Themen im Fahrerlager der Formel 1. Was macht der Holländer nach dieser Saison, in der der Red-Bull-Pilot alles andere als zufrieden ist. Nach dem Qualifying zum Grand Prix in Kanada (hier im Live-Ticker von SPORT BILD) äußerte er sich abermals vielsagend. Im Fokus: wieder einmal die Regeln. Verstappen: „Wenn es so bleibt wie jetzt, wird das nächste Jahr ein langes Jahr, und das will ich nicht.“ Und weiter: „Es ist mental einfach nicht machbar für mich, so weiterzumachen. Wirklich nicht.“
Vor dem Start in das fünfte Saisonrennen, in dem Verstappen von Platz sechs startet, wagte nun „Sky“-Experte Ralf Schumacher (50) eine Prognose über die Zukunft des viermaligen Weltmeister. Erst gesteht Schumacher: „Ich habe keine Ahnung, was er macht“, um dann doch Möglichkeiten in den Raum zu werfen.
Ralf Schumacher (50) ist bei „Sky“ Experte für die Formel 1
Über das immer wieder aufflammende Gerücht rund um einen Wechsel zu den Silberpfeilen erklärte er: „Ich glaube, bei Mercedes wird kein Platz für ihn sein. Warum sollte Toto Wolff Verstappen neben seinen Schützling Kimi Antonelli holen. Da ist die Gefahr viel zu groß.“
Schumacher glaubt an Verbleib bei Red Bull
Doch auch die anderen Top-Teams sieht Schumacher nicht in der Verlosung. Grund: auch die Kosten, die Verstappen mit sich bringt. „McLaren, wenn sie das Geld aufwenden wollen, warum nicht und bei Ferrari ist Lewis Hamilton“. Verstappen und Hamilton verbindet eine besondere Geschichte. Insbesondere der WM-Kampf zwischen den beiden in der Saison 2021 war hitzig, das Duo als gemeinsame Teamkollegen kann sich Schumacher nicht vorstellen.
Daher lautet Schumachers Fazit: „Von dem her eher Red Bull.“ Es bleibt also alles, wie beim Alten? Zumindest, wenn Verstappen der Königsklasse weiter treu bleibt. Dies hatte er vor dem Wochenende in Montreal eigentlich schon fast bestätigt. Gegenüber dem „Telegraaf“ hatte Verstappen über einen Verbleib erklärt: „Ja, sicher.“ Und: „Es sei denn, es passieren wirklich verrückte Dinge, aber davon gehe ich nicht aus.“

