Was für ein unfassbarer Fehlstart!
Real Madrid kassiert unter dem neuen Coach Álvaro Arbeloa (42) direkt zum Einstand eine bittere 2:3-Pleite gegen Zweitligist Albacete Balompié – und fliegt damit im Achtelfinale der Copa del Rey aus dem Wettbewerb. Ein turbulentes Last-Minute-Drama und ein denkbar enttäuschender Start in die Post-Alonso-Ära.
Real-Blamage gegen Zweitligist!
Kurz vor Schluss geht der Außenseiter mit 2:1 in Führung. Nach einer misslungenen Abwehraktion fällt der Ball Betancor Sanchez vor die Füße und der 32-Jährige knallt das Ding aus sieben Metern für Albacete unter die Latte. Die Sensation scheint perfekt (82.).
Doch dann wird es noch wilder!
Erst gleich Real-Stürmer Gonzalo Garcia nach einer Ecke per Kopf aus (90+1.) und scheint Madrid in die Verlängerung zu retten. Doch dann ist wieder Betancor Sanchez da – und macht das viel umjubelte 3:2 (90+4.). Ein herber Dämpfer für den einstigen Champions-League-Sieger, der sich diesen Neustart ganz anders vorgestellt hatte.
Was er dazu sagt: Klopp im Live-TV mit Real-Frage konfrontiert!
Arbeloa setzte bei seiner ersten Aufstellung auf frischen Wind und rotierte kräftig: Lunin, Fran García, Arda Güler, Mastantuono, Jiménez und der 19-jährige Cestero rutschten in die Startelf. Die Superstars Bellingham, Courtois, Tchouameni und Carreras blieben überraschend komplett in Madrid, sollten offenbar geschont werden Das galt auch für die Verletzten Mbappé, Rodrygo, Rüdiger, Militão, Mendy und Alexander-Arnold.
Doch von einem funktionierenden System oder neuer Energie war nichts zu sehen, kurz vor der Halbzeit gibt es den ersten Real-Schock.
42. Minute: Javi Villar trifft für den Außenseiter per Kopf nach einer Ecke, Real wirkt fahrig, vor allem bei Standards.
Immerhin: Quasi mit dem Halbzeitpfiff bringt Franco Mastantuono die Königlichen mit einem Abstauber zurück ins Spiel (45.+3). Bis dahin ist es ein schwacher Auftritt von Real in Spiel 1 nach Alonso.
In der zweiten Halbzeit bleibt Real dann überlegen, aber ideenlos. Und dann kommt es zur XXL-Überraschung.

