Offene Worte einer Bayern-Legende!

Thomas Müller (36) hat im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ über seine Zeit beim deutschen Rekordmeister gesprochen. Dabei gibt der Ur-Bayer auch einen Einblick in seine Gefühlswelt.

Bei seinem neuen Klub in Vancouver genieße er vor allem die Verantwortung für die Mannschaft auf dem Platz. „Das hat mir in München am Ende ein bisschen gefehlt“, sagt Müller. Die Whitecaps führte er im großen MLS-Finale gegen Inter Miami als Kapitän aufs Feld. Gegen Superstar Lionel Messi (38) und Co. zogen die Kanadier am Ende mit 3:1 den Kürzeren.

Müller:[–> „Ich habe mich trotz meiner veränderten Rolle beim FC Bayern sehr wohlgefühlt, ich war wirklich gerne Teil dieser Mannschaft und wäre es im Frühjahr auch gerne geblieben. Aber aus heutiger Sicht kann ich schon sagen, dass mir das Abenteuer in Vancouver auch als Fußballer emotional wahrscheinlich mehr gegeben hat als eine Hinserie mit dem FC Bayern als Ergänzungsspieler.“

„Zum Guten oder Schlechten?“: Müller zweifelt an WM-Tauglichkeit von Messi

Quelle: MagentaTV

Unter Bayern-Trainer Kompany saß Müller zuletzt oftmals nur auf der Bank. Dennoch sei man „im Guten auseinandergegangen“, stellte der Offensiv-Star klar.

25 Jahre war Müller beim deutschen Rekordmeister. Und er wolle „keine Sekunde meiner Zeit bei den Bayern missen. Nirgendwo steht man so im Schmelztiegel der Aufmerksamkeit wie als Nationalspieler in München. Das habe ich so sehr geliebt, in guten wie in schlechten Zeiten“.

Thomas Müller spricht über Zeit nach der aktiven Karriere

Wie er nach der aktiven Karriere weitermachen will?[–> Müller: „Mein Plan ist, Fußball zu spielen – und danach zu spüren, was mir fehlt. Und um das besser zu spüren, könnte es schon interessant sein, mal in ein paar Themen reinzuschnuppern, vielleicht ein Studium in Sportmanagement zu belegen oder einen Trainerschein zu machen, keine Ahnung.“

Müller wolle sich alle Freiheiten nehmen und deshalb nichts ausschließen. „Aber ich weiß leider jetzt schon, dass das Gefühl, am Wochenende in einem vollen Stadion ein Tor zu schießen oder ein Spiel mitzuentscheiden, das Größte bleiben wird. Intensiver wird’s nicht mehr im Leben. Ich habe noch keinen ehemaligen Fußballprofi getroffen, der gesagt hat: Am Schreibtisch ist es jetzt aber viel geiler!“

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