Fällt er jetzt aus oder nicht?
Das Eröffnungsspiel des Afrika-Cups Marokko gegen die Komoren (2:0) hatte neben viel Jubel und Freude vor allem eine unschöne Szene zu bieten – um die sich noch Tage später Rätsel ranken.
Abwehr-Recke Romain Saïss (35) musste nach 14 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Der Marokko-Kapitän hatte einen leichten Schubser bekommen und sich beim Sturz offenbar eine Muskelverletzung zugezogen. Danach verließ er unter Tränen den Platz, erlebte den Auftaktsieg seiner Mannschaft als Zuschauer.
Saïss wischt sich die Tränen aus dem Gesicht, nachdem er früh verletzt ausgewechselt werden muss
In der Folge vermeldeten zahlreiche Medien bereits für den Star der „Atlaslöwen“, doch offiziell ist nichts entschieden.
Der marokkanische Fußballverband (FRMF) hat bislang keine Mitteilung gemacht, dass Saïss den restlichen Afrika-Cup verpassen wird.
Richtig ist: [–>Der Innenverteidiger wartet auf weitere medizinische Untersuchungen. Erst danach wird klar sein, ob und wann er wieder eingreifen kann.
Nationaltrainer Walid Regragui selbst sprach nach dem Spiel von einem „Wettlauf gegen die Zeit“, mahnte aber gleichzeitig zur Vorsicht – und betonte, dass es noch keine finale Diagnose gebe.
Also: Nichts ist fix!
Zusätzliche Verwirrung entstand durch die plötzliche Präsenz von Ersatzmann Youssef Belammari im marokkanischen Training. Einige deuteten das als Nachnominierung für den verletzten Saïss – doch auch hier: Fehlinterpretation.
Für dieses Traumtor: ER wechselt einfach in den FIFA-Modus
Belammari steht ganz regulär auf der 28-Mann-Vorbereitungsliste. Er könnte also jederzeit in den finalen 26er-Kader rutschen.
Fakt ist: Belammari war schon vor dem Komoren-Spiel beim Team, trainierte mit, war eingeplant. Seine Rückkehr ins Mannschaftstraining ist kein Hinweis auf ein Saïss-Aus. Jetzt heißt es abwarten bis zum nächsten Spiel am Freitag (21 Uhr) gegen Mali.


