Was für ein bitteres Spiel für Vechtas Tibor Pleiß! Das BBL-Spiel gegen Ludwigsburg hatte noch gar nicht begonnen, da war für ihn schon wieder alles vorbei.

Verletzt vorm ersten Ballkontakt!

Und das war passiert: Der Routinier, der 2015/16 beim NBA-Team Utah Jazz unter Vertrag stand, steht bereit zum Sprungball gegen Ludwigsburg Kellman. Der Schiri deutet den Wurf an, Pleiß springt aber zu früh und landet unglücklich, fasst sich sofort an den rechten Fuß.

„Finde ich absolut unmöglich“: Kommentator nagelt gegen Bayern

Quelle: DYN

Zwar humpelt er noch bis zur ersten Unterbrechung über den Court, geht dann aber sofort runter. Und kommt nicht mehr zurück.

Sein Trainer Chris Held klärte in der Halbzeitpause am Dyn-Mikro auf: „Er hat sich direkt beim Jump verletzt. Ich habe keine Ahnung, was da ist. Aber er kann nicht mehr spielen.“

Anfang Dezember hatte Rasta Vechta überraschend die Verpflichtung des 109-maligen Nationalspielers bekanntgegeben. Nachdem er zuvor bei den Bayern und auch in Ulm mittrainiert hatte, landete er bei den Niedersachsen. Und hatte in seinen ersten beiden Spielen sofort großen Einfluss auf das Spiel.

Ohne ihn muss Coach Held jetzt umplanen. Klappt nur so mäßig. Ludwigsburg nutzt dies clever aus, führt zeitweise mit 18 Punkten (44:26/ 18.) und geht mit 46:34 in die Pause.

Foto: BILD

Im zweiten Durchgang schmilzt der Vorsprung der Ludwigsburger weiter dahin. Und im letzten Viertel geht Vechta nach einem wilden Wurf von Booker Coplin zum 73:71 erstmals im gesamten Spiel in Führung (36.).

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Bei Vechta klappt jetzt alles. Und bei den Gastgebern nichts mehr. Rasta marschiert letztlich ungefährdet zum 86:80-Erfolg.

„Es ist unglaublich, wie Ludwigsburg dieses Spiel herschenkt. Sie sind der Weihnachtsmann dieses Spieltages“, wundert sich Dyn-Kommentator Florian von Stackelberg.

Beste Spieler: Elijah Hughes (Ludwigsburg/ 21 Punkte), Tevin Brown (Vechta/ 31 Punkte).

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