Erste Runde überstanden – und eine Kampfansage an die Konkurrenz!
Ricardo „Pikachu“ Pietreczko (31) hat zum Auftakt der Darts-WM einen 3:1-Sieg gegen José de Sousa (51) gefeiert.
Der deutsche Achtelfinalist vom Vorjahr und aktuelle Nummer 33 der Welt hat aber viel mehr vor. Er will Weltmeister werden und das Preisgeld von einer Million Pfund (1,14 Mio. Euro) einsacken.
Vor der Partie kündigt er bei DAZN an: „Wenn ich in ein Turnier gehe, will ich das auch gewinnen. Vielleicht steht ja hier der neue Weltmeister.“
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„Pikachu“ profitiert bei der Partie aber auch von mehreren Fehlern von de Sousa, dem Gewinner des Grand Slam of Darts 2020.
Im 1. Satz führt der Portugiese mit 2:0, fällt dann aber in ein Loch. Mehrfach verrechnet sich de Sousa. So kommt Pietreczko zurück und holt sich den Satz.
Im 2. Satz kommt es wieder zum Entscheidungsleg. Beim Stand von 2:2 pfeffert „Pikachu“ aber kurz vor Schluss eine 180 raus und verwandelt anschließend sofort das Doppel.
2:0-Führung!

De Sousa gewann 2020 den Grand Slam of Darts, stand 2021 im Finale der Premier League – danach folgte der Absturz
Auch im 3. Satz kommt es zum Entscheidungsleg. Dieses Mal schafft es der Portugiese jedoch, den Satz zu gewinnen.
Pietreczko nach der Partie: „Mitte des dritten Satzes habe ich auf einmal voll die Kreislaufprobleme bekommen. Mir ging es tatsächlich auf der Bühne teilweise gar nicht gut. Mir war teilweise schwarz vor Augen. Ich weiß auch nicht, woran das gelegen hat. Aber wahrscheinlich, weil es so auf der Bühne so extrem heiß war.“
Mit dem Rückenwind holt sich der Portugiese zunächst das erste Leg im 4. Satz. Doch dann dreht „Pikachu“ wieder auf – und gewinnt. „Ich habe versucht, mein Spiel durchzuziehen, und es hat ja erfolgreich geklappt“, sagt er.
Für ihn geht es am Samstag mit der Partie gegen David Chisnall oder Fallon Sherrock weiter.
Mit Gabriel Clemens, Arno Merk und Max Hopp haben drei weitere deutsche Profis die 2. Runde erreicht. Auch Niko Springer (spielt heute Abend), Martin Schindler und Dominik Grüllich haben noch die Chance aufs Weiterkommen. Lediglich für Lukas Wenig ist der WM-Traum schon vorbei.

