Andreas Magaard (27) hat seine Ausstiegsklausel gezogen. Der dänische Kreisläufer verlässt den HSV Hamburg ein Jahr vor Vertragsende bereits im Sommer 2026.

Nach SPORT BILD-Informationen musste der dänische Kreisläufer bis zum 15.11. seine Klausel schriftlich ziehen. Das ist am Wochenende erfolgt.

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Quelle: DYN

Magaard kehrt in die Heimat zu seinem Ausbildungsverein GOG Handbold zurück. Nach SPORT BILD-Informationen für die festgeschriebene Ablösesumme von 75.000 Euro. Der Hamburger Abwehrchef, Co-Kapitän und Kreisläufer ersetzt bei GOG den Norweger Henrik Jakobsen (32), der zu Fredericia HK wechselt.

„Bei GOG habe ich meine gesamte Handball-Ausbildung gemacht, habe viele gute Werte mitgenommen: Gemeinschaft, Familie. GOG ist ein Familienverein – GOG ist Familie“, schwärmt Magaard, der aus seinem Abgang noch ein kleines Geheimnis macht.

Auf SPORT BILD-Nachfrage, was er zu einem Wechsel 2026 sagen kann, erklärt Magaard grinsend: „Nichts. Ich werde nicht auf Gerüchte antworten. Wenn es offiziell wird, dann wird es offiziell. Wenn nichts offiziell wird, dann ist es nicht offiziell …“

Sportdirektor Johannes Bitter (43) ist zuversichtlich, vor Weihnachten einen Magaard-Nachfolger präsentieren zu können

Sportdirektor Johannes Bitter (43) ist zuversichtlich, vor Weihnachten einen Magaard-Nachfolger präsentieren zu können

Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto

Seine Zurückhaltung ist verständlich – beide Vereine müssen den Wechsel offiziell vermelden. Bis eine gemeinsame Sprachregelung gefunden ist, dauert es nicht mehr lange. Sportdirektor Jogi Bitter (43) bestätigt: „Wir sind in Gesprächen mit Andreas und dessen Berater und suchen nach einer Lösung.“

Engagiert bei der Sache: Torsten Jansen (48) hat mit dem HSV bereits einen Magaard-Nachfolger auserkoren

Engagiert bei der Sache: Torsten Jansen (48) hat mit dem HSV bereits einen Magaard-Nachfolger auserkoren

Foto: WITTERS

Der HSV hat auf den Magaard-Abgang aber längst reagiert und einen Nachfolger an der Angel. Trainer Torsten Jansen (48) bei Dyn: „Wir sind natürlich auf der Suche und das sieht schon mal ganz gut aus. Und ich hoffe, dass wir da in Kürze, wenn es dann wirklich amtlich ist, etwas vermelden können.“ Nach Auskunft von Bitter soll das noch „vor Weihnachten“ geschehen.

Magaard geht zurück in die Heimat – und steigt sportlich auf! Denn GOG, das u. a. Stars wie Mathias Gidsel, Simon Pytlick oder Mikkel Hansen hervorbrachte, spielt Champions League.

„Ich habe seit Jahren gesagt, dass ich europäisch spielen will, dass das auch mein Ziel mit Hamburg ist. Als Handballer will man immer auf der höchsten Stufe spielen – und das ist die Champions League. Das ist ein Traum, den ich schon länger habe“, erklärte Magaard im Gespräch mit BILD nach der Niederlage in Göppingen (25:29). „Das war unsere schlechteste Saison-Leistung.“

Magaard erfüllt sich mit GOG seinen Traum von Europa. Und mit der Nationalmannschaft?

Foto: BILD

„Es gab noch keinen Kontakt zu Trainer Nikolaj Jacobsen (auch bei GOG zum Star geworden, d. Red.). Aber natürlich spiele ich Handball und trainiere jeden Tag, weil ich gerne mein Land vertreten möchte. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, in die dänische Nationalmannschaft zu kommen. Auf jeder Position gibt es vier, fünf oder sechs Weltklassespieler. Und es ist schwer, etwas zu verändern, wenn die Mannschaft jedes Mal gewinnt.“

Auf seiner Position kämpft er neben den gesetzten Profis Magnus Saugstrup (Magdeburg), Lukas Jörgensen (Flensburg) und Simon Hald (Aalborg) auch gegen Emil Bergholt (wechselt 2026 von Sjkern nach Flensburg) und Frederik Ladefoged (wechselt 2026 von Bukarest nach Paris). Magaard hat den Kampf angenommen, auch wenn er weiß: „Die Konkurrenz ist sehr groß.“

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Quelle: DYN Handball

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