Bei Real Madrid hängt der Haussegen schief …

Eigentlich läuft es bei den Spaniern – zumindest sportlich. In LaLiga führen die Königlichen die Tabelle vor Erzrivale Barça an.

Aber: Vor allem Trainer Xabi Alonso steht immer mehr in der Kritik. Jetzt scheint auch die Rückendeckung von Real-Präsident Florentino Pérez (77) für den ehemaligen Leverkusener Meistertrainer zu schwinden.

Wie die spanische Zeitung „Sport“ berichtet, wachsen die Zweifel von Pérez an Alonso.

Alonso war nie Pérez’ Wunschlösung

Schon bei seiner Verpflichtung galt Alonso im Präsidentenbüro als Kompromisslösung. Eigentlich wollte Pérez Jürgen Klopp, doch der sagte ab – und so kam der Erfolgstrainer von Leverkusen nach Madrid, heißt es in dem Bericht.

Nun mehren sich laut spanischen Medien die Stimmen, dass der Klub-Boss immer weniger Vertrauen in Alonso hat. Der Grund: Er erkenne im Spiel der Königlichen keine Weiterentwicklung nach der Entlassung von Trainer-Ass Carlo Ancelotti (66, jetzt Nationaltrainer Brasiliens). Real spiele wie vor einem Jahr: defensiv kompakt, vorne die Stars Mbappé, Vinícius und Bellingham, kein modernes Pressing, keine taktische Revolution.

Ein Satz des Präsidenten, den das Blatt zitiert, soll in Madrid bereits die Runde machen: „Ich erkenne keine Modernität bei Xabi Alonso.“

Streit mit Vinícius – und keine Rückendeckung!

Besonders der Zwist mit Vinícius Júnior (25) sorgt weiter für Unruhe. Nach seiner Auswechslung im Clásico gegen Barça reagierte der Brasilianer wütend – entschuldigte sich danach öffentlich, erwähnte Alonso aber mit keinem Wort.

Laut Berichten habe der Klub Vinícius nicht bestraft – und Alonso damit im Regen stehen lassen. Der Trainer soll intern enttäuscht sein, dass ihm Real keine Rückendeckung gab.

„Hat auch mit Kompany zu tun“: Neue Hintergründe zum Diaz-Foul

Quelle: BILD

Alonso droht, die Kabine zu verlieren

Auch in der Mannschaft brodelt es: Valverde beklagt seine Rolle als Außenverteidiger, Endrick hadert mit seinen Einsatzzeiten. Vinícius ist ebenfalls immer wieder genervt, wenn er nicht durchspielen darf. Und: Pérez bekommt offenbar direktes Feedback über wachsende Unzufriedenheit im Team.

Zudem soll sich der Präsident über den körperlichen Zustand seiner Mannschaft besorgt zeigen. Reals Spieler liefen in Liverpool vier Kilometer weniger als der Gegner – für Pérez ein Alarmsignal. Unter besonderer Beobachtung: Fitnesstrainer Ismael Camenforte-López, den Alonso aus Leverkusen mitgebracht hatte.

Die Konsequenz: Alonso steht bereits unter Druck. Wie das Blatt weiter berichtet, erwartet Pérez jetzt schnell und konstant Resultate.

ttn-36