Am Sonntag steht für Pep Guardiola ein besonderes Jubiläum an: Beim Premier-League-Gipfeltreffen zwischen Manchester City und Liverpool wird der Katalane zum 1000. Mal als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen. Passender könnte der Gegner aus seiner Sicht kaum sein – denn niemand hat Guardiola in seiner Karriere mehr gefordert als Ex-„Reds“-Coach Jürgen Klopp.

„Wenn ich mir einen Gegner für dieses Jubiläum aussuchen müsste, dann wäre es Liverpool. Ich möchte diesen Moment mit vielen Menschen teilen. Ich bin hier in England so lange wie nie zuvor irgendwo gewesen“, sagte Guardiola auf der Pressekonferenz am Freitag.

Und weiter: „Liverpool, besonders unter Jürgen, war mein größter Rivale in diesem Land. Es könnte nicht besser sein, ehrlich gesagt.“

Auf die Pleite-Serie Liverpools angesprochen, sagte Pep mit einem kleinen Seitenhieb auf den englischen Fußballzirkus: „Letzte Woche hatte Liverpool sechs Niederlagen, Katastrophe – und jetzt haben sie zwei Spiele gewonnen und sind wieder die Besten. Es gibt Höhen und Tiefen. Ich habe eine hohe Meinung von Liverpool – egal ob letzte Saison oder während dieser Serie mit sechs Niederlagen. Es ist dasselbe Team.“

„Wir haben Liverpool besser gemacht – und sie uns“, so Guardiola. „Das steht fest.“

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Quelle: BILD

Pep über Klopp: „Ich vermisse ihn“

Ex-Bayern-Coach Guardiola gab zu, dass Klopp ihn wie kein anderer Trainer gefordert hat: „Vielleicht haben wir geholfen, diese Rivalität im letzten Jahrzehnt aufzubauen. Früher war es United gegen Liverpool, Arsenal oder Chelsea. Unsere Rivalen waren eigentlich United.“

Und: „Ich habe diese gesunde Rivalität sehr genossen. Zwischen unseren Teams herrschte viel Respekt. Ich vermisse ihn. Jürgen hat mir viel gegeben – im Sinne von: Wie schlage ich ihn? Wie viel muss ich arbeiten? Er hat mich gezwungen, besser zu werden.“

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